Festes Implantat

Feste Implantate - Test beim Zahnarzt mit Resonanzfrequenzanalyse und Periotest

Implantate werden immer häufiger von Patienten als feste Alternative zum klassischen Zahnersatz gewählt. Hier ist die Stabilität sehr wichtig, die am Einheilungsprozess hängt. Ein Periotest kann diese Festigkeit testen.Ein Implantat soll ein vollwertiger Ersatz für nicht mehr vorhandene eigene Zähne sein. Dies gilt für die Ästhetik im gleichen Maße wie für die Funktionalität. Voraussetzung dafür ist eine dem eigenen Zahn gleichzusetzende feste Verankerung im Kieferknochen, die über den Periotest oder die Resonanzfrequenzanalyse ermittelt wird.

Inhaltsübersicht


Warum sind feste Implantate wichtig?

Dass ein Implantat gut in den Knochen einwächst ist von größter Wichtigkeit, damit der Patient es nicht über kurz oder lang verliert.

Ein Implantat ist der gleichen Belastung ausgesetzt wie der ursprünglich an der Implantationsstelle vorhandene eigene Zahn. Dies bedeutet, dass bei der Zerkleinerung der Nahrung nicht unerhebliche Kräfte auf den Zahn und den Zahnhalteapparat einwirken. Nur wenn das Implantat eine ausreichend hohe Stabilität innerhalb des Knochens aufweist, verhindert dies den Implantatverlust.

Die Messung des festen Sitzes erfolgt mittels mehrere Methoden, wozu auch die Resonanzfrequenzanalyse zählt.

Welche Vorteile bieten feste Implantate?

Als festsitzender Zahnersatz bietet ein Implantat den Vorteil, dass es eine stabilere Kaufunktion bietet als herausnehmbarer Zahnersatz. Ein weiteres Argument ist der psychologische Effekt, da das Implantat durch seine hohe Stabilität und natürliche ästhetische Wirkung dem Patienten das Gefühl eigener Zähne vermittelt.

Implantatprothese bietet eine stabilere Kaufunktion

Aus medizinischer Sicht bietet das zuverlässig fest im Knochen verankerte Implantat den Vorteil einer normalen Belastbarkeit, wodurch eine optimale Kräfteverteilung auf den Kauapparat erfolgt. Eine regelmäßige Messung mittels Periotest oder Resonanzfrequenzanalyse ist sinnvoll. Denn ist das Implantat nicht fest genug im Knochen eingewachsen, ist es einer kontinuierlichen Bewegung ausgesetzt, die eine Ursache für Entzündungen und Implantatverlust sind.

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Wie wird ein festes Implantat erzielt?

Die meisten Zahnimplantate bestehen aus Titan oder keramischem Zirkondioxid. Besser heilen so genannte Bioimplantate ein.

Die große Auswahl an Implantatsystemen ermöglicht dem Zahnarzt, ein auf den Patienten individuell abgestimmtes System zu wählen. Dies gilt für den allgemeinen Aufbau des Implantats und die verwendeten Materialien. Gleichzeitig sind eine sorgfältige Vorbereitung der Implantationsstelle durch eventuellen Knochenaufbau und die Ausheilung entzündlicher Prozesse unverzichtbar

Immer häufiger bewähren sich sogenannte Bioimplantate, die eine schnelle Verbindung zwischen Knochen und Implantat fördern und gleichzeitig die Regeneration des umliegenden Gewebes beschleunigen.

Wie verläuft die Implantateinheilung?

implantateinheilungAbhängig vom Implantattyp kann die Einheilung variieren. Grundsätzlich muss jedoch von einer Einheilzeit von drei Monaten im Unterkiefer und vier bis sechs Monaten im Oberkiefer ausgegangen werden.

Während des Einheilprozesses verbindet sich der Kieferknochen durch die Ablagerung von Knochenzellen fest mit dem Implantat. Dadurch liegt das Implantat schlussendlich dicht von Knochenmaterial umschlossen im Kieferknochen. Die Dauer dieser Knochenheilung ist jedoch von mehreren Faktoren wie dem Alter des Patienten oder einer bestehenden Erkrankung wie Diabetes abhängig. Bevor das Implantat mit Zahnersatz versorgt wird, erfolgt die Messung der Stabilität mittels einer Resonanzfrequenzanalyse. Alternativ kann der ausreichend feste Sitz mit dem Periotest kontrolliert werden.

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Welche Komplikationen können auftreten?

Steht bereits vor der Implantation zu wenig Knochensubstanz zur Verfügung und erfolgt kein gezielter Aufbau des Kieferknochens (Augmentation), erhält das Implantat nicht die benötigte Stabilität und es kommt zum Implantatverlust. Bei kompetent durchgeführtem Knochenaufbau kann es unter Umständen, abhängig von der Veranlagung des Patienten und dessen allgemeinen Gesundheitszustand, zu einer Verlängerung der Einheilzeit kommen. Ein wichtiger Grund, um vor der Versorgung des Implantats mit einer Zahnkrone mittels Periotest oder Resonanzfrequenzanalyse die Stabilität zu überprüfen.

Während der Einheilung des Implantats muss gewährleistet sein, dass sich kein Bindegewebe zwischen Knochen und Implantat setzt.

Die unangenehmste Komplikation ist die Bildung eines entzündlichen Prozesses im Implantatbereich. Vor allem bei der offenen Einheilung ist eine optimierte Mundhygiene unverzichtbar, um die Besiedelung des Implantats mit Bakterien zu verhindern.

Feste Zahnimplantate - sofort belastbar?

Ob ein Zahnimplantat sofort belastbar ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Wird eine Sofort-Implantation innerhalb von 48 Stunden nach Extraktion eines Zahnes oder dessen Verlust nach Unfall durchgeführt, kann das Implantat häufig sofort belastet werden. Allerdings erfordert dies entsprechend der Gegebenheiten eine detaillierte Planung. Während der Einheilzeit des Implantates wird die Überbelastung in Form einer speziellen und provisorischen Stegversorgung verhindert. Eine zusätzliche Voraussetzung ist eine hervorragende Qualität des Kieferknochens und ein ausreichend großes Implantat.

Implantate vor zu hohen Belastungen schützenImplantate, die außerhalb der Sofortversorgung gesetzt werden, müssen während der Einheilzeit vor zu hohen Belastungen geschützt werden, um eine Störung des Einheilungsprozesses und die daraus resultierende Instabilität zu verhindern.

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Wie kann der feste Sitz bei Implantaten gemessen werden?

Sichtkontrolle über das RöntgenDer feste Sitz eines Implantats oder mehrere Implantate wird zuverlässig durch zwei alternative Verfahren gemessen. Eines dieser Verfahren ist der Periotest. Bei der zweiten Variante handelt es sich um die Resonanzfrequenzanalyse. Beide Methoden messen die Mikrobeweglichkeit des Implantates; also jene Beweglichkeit, die durch herkömmliche Verfahren kaum festgestellt werden kann.

Der Vorteil dieser Stabilitätsmessung liegt in der frühen Erkennung eines zu lockeren Sitzes und kann durch die Früherkennung die Bildung entzündlicher Prozesse verhindern. Gleichzeitig entfällt die Sichtkontrolle über das Röntgen, wodurch sich die Strahlenbelastung des Patienten drastisch reduziert.

Wie funktioniert der Periotest bei Implantaten?

Beim Periotest wird mit einem Stößel der Zahnersatz auf dem Implantat in sehr kurzen Abständen berührt und das Abbremsen gemessen.Beim Periotest erfolgt die Messung über einen durch einen Linearmotor beschleunigten Stößel (ähnlich einem Stift). Durch die Beschleunigung trifft dieser Stößel auf den Zahn auf und wird wieder zurückgezogen. Je lockerer das Implantat ist, umso länger dauert der Kontakt zwischen Stößel und Implantat (oder Zahn) an.

Dieser Wert wird an das Messgerät übermittelt und informiert über die Stabilität des Implantats und dessen Belastungsfähigkeit. Werte im Minusbereich (-08 bis -01) verweisen auf eine erfolgreiche Einheilung. Alle Werte im Plusbereich erfordern eine weitere Überprüfung in vom Zahnarzt festgelegten zeitlichen Intervallen.

Mit Hilfe des Periotests oder der Resonanzfrequenzanalyse kann gemessen werden, wie fest ein Implantat im Kieferknochen sitzt.

Der Periotest eignet sich zur Beurteilung der Primärstabilität unmittelbar nach der Implantation und während der verschiedenen Stadien der Einheilung. Gleichzeitig bietet der Periotest den Vorteil, dass die endgültige Versorgung mit einer Zahnkrone und die volle Belastung zum idealen Zeitpunkt erfolgen.

Was wird unter der Resonanzfrequenzanalyse verstanden?

Bei der Resonanzfrequenzanalyse wird in das Implantat ein sogenannter Smart-Peg, ein Stützpfeiler, eingedreht, der die vom Gerät ausgesandten elektromagnetischen Wellen aufnimmt. Die aufgenommenen elektromagnetischen Wellen verursachen im Smart-Peg Vibrationen, die sich in Form von Mikrobewegungen des Implantats darstellen. Durch die Nutzung von zwei Resonanzfrequenzen werden zwei Werte (Implantatstabilitäts-Quotienten) ermittelt. Aus diesen errechnet sich die akutelle Stabilität des Implantats.

Bei der Resonanzfrequenzanalyse wird mit elektromagnetischen Wellen die Festigkeit des Implantats gemessen.

Obwohl das alternative Verfahren Periotest ebenfalls aufschlussreiche Informationen zum festen Sitz eines Implantats liefert, erhält der behandelnde Zahnarzt durch die Resonanzfrequenzanalyse noch präzisere Werte.


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Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)


Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 12.08.2016

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