Implantatsetzung

Sichere Implantatsetzung durch vorbehandeltes Zahnfleisch

Zahnbehandlung bei ZahnlückenEs kann verschiedene Gründe haben, weshalb Patienten einen oder mehrere Zähne verloren haben – einer davon ist der Verlust durch starken Kariesbefall. Aber auch eine voranschreitende Parodontose oder ein Zahnunfall können Ursachen sein. Doch niemand muss sein Leben mit Zahnlücken verbringen.

Eine Prothese fühlt sich meistens an wie ein Fremdkörper im Mund. Deshalb sind viele Patienten an der Implantatsetzung als Alternative interessiert. Sogar Totalersatz in zahnlosen Kiefern kann heute mithilfe von Implantaten realisiert werden. Die moderne Implantologie verfügt über vielfältige Möglichkeiten, um Zähne in einer natürlichen Optik nachzubilden.

Inhaltsübersicht:


Was ist eine Implantatsetzung?

Das Wort "Implantat" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie "hineinsetzen". Bei der Implantologie, einem Teilgebiet der Zahnheilkunde, werden Zahnimplantate direkt in den Kieferknochen eingesetzt, was auch Insertion genannt wird. Beim Implantat handelt es sich zum Beispiel um ein Schraubgewinde aus Titan, das in den Knochen eingedreht oder eingesteckt wird. Implantate einsetzenAuf Dauer findet eine Verwachsung mit dem Knochen statt, die zu einer hohen Belastbarkeit führt. Im Fachjargon wird das als Osseointegration bezeichnet. Um die Zahnlücke zu schließen, wird mit abgeschlossener Osseointegration eine natürlich wirkende Zahnkrone befestigt.

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Welche Vorteile hat sie?

  • Rückkehr der Kaukraft,
  • Betroffene können wieder deutlicher sprechen,
  • Wer von einer Zahnprothese zum Implantat wechselt, erlebt eine spürbare Druckerleichterung auf die Schleimhäute,
  • Implantate sind sehr langlebig und weisen einen hervorragenden Halt auf,
  • Nachbarzähne müssen nicht angeschliffen werden,
  • der Knochenabbau im Kiefer wird verringert oder sogar gestoppt,
  • und viele mehr

Wann kommt sie in Frage?

KnochenaufbauBei jungen Betroffenen sollte geprüft werden, ob das Knochenwachstum bereits abgeschlossen ist. Das ist meist ab 18 Jahren der Fall. Der genaue Zeitpunkt kann durch eine Röntgenuntersuchung des Handgelenks ermittelt werden.

Wer gesund ist, kann sich auch im hohen Alter noch Implantate setzen lassen. Die Behandlung gilt nämlich als äußerst risikoarm, sie wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Sogar Betroffene einer Parodontitis können sich Implantate einsetzen lassen, sofern sie behandelbar ist.

Für wen ist eine Implantatsetzung gedacht?

Mit wenigen Ausnahmen können sich fast alle Patienten durch Implantate zu mehr Lebensqualität verhelfen. Die Risikogruppen, denen von einer Implantatsetzung abgeraten wird, können Sie im nächsten Abschnitt erfahren.

Wer ist dafür nicht geeignet?

Damit ein Implantat einwandfrei eingesetzt werden kann, muss ausreichend Knochenmaterial vorhanden sein. Fallen Zähne aus, kann es mit der Zeit zu einer Knochenrückbildung kommen. Ist diese zu stark fortgeschritten, lassen sich Implantate nicht mehr einsetzen. Dasselbe gilt für Betroffene von stark ausgeprägter Osteoporose.

Doch unter bestimmten Voraussetzungen kann der Knochen wiederhergestellt werden. Das Verfahren wird Knochenaufbau oder Augmentation genannt. Mehr darüber erfahren Sie im nächsten Abschnitt. Eine weitere Kontraindikation besteht bei schlecht eingestelltem Diabetes, starken Rauchern sowie bei Personen, die sich zum Zeitpunkt der Operation einer Chemotherapie unterziehen müssen.Knochenaufbau

In allen Fällen kann nicht mit einer ausreichend guten Wundheilung gerechnet werden, diese ist aber bei Operationen im Mundraum von besonderer Wichtigkeit. Sobald diese Faktoren ausgeglichen wurden, kann der Zahnersatz relativ sicher gesetzt werden. Des Weiteren gilt eine allgemein schlechte Mundhygiene als Kontraindikator. Denn ohne ausreichende Mundraumpflege vor und nach der Behandlung kann es zu Entzündungen des Knochengewebes kommen (Periimplantitis). In der Folge können die Implantate wieder ausfallen.

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Wann ist eine Voroperation vor der Implantatsetzung notwendig?

Wenn sich der Kieferknochen durch eine langjährige Zahnlosigkeit zurückgebildet hat, ist oftmals eine Vor-, beziehungsweise Präoperation notwendig. Auch das Zahnfleisch ist dann oft schon von einer intensiven Rückbildung betroffen. Die moderne Zahnmedizin hat erfolgreiche Methoden entwickelt, um dem entgegenzuwirken, z. B. mithilfe der Augmentation. Knochenaufbau

Dabei entnimmt der behandelnde Arzt in der Regel Knochengewebe aus dem Kinn, dem Kiefer (z. B. aus der Region der Weisheitszähne) oder aus dem Becken und verpflanzt es an die für das Implantat vorgesehene Kieferstelle. Da es sich um körpereigenes Material handelt, ist die Gefahr einer Abstoßungsreaktion quasi nicht vorhanden.Ein neues Verfahren erlaubt zudem die sofortige Implantation (Simultanverfahren), die direkt im Anschluss an die Augmentation durchgeführt wird.

Die Methode wird Sinuslift genannt. Bei dieser wird allerdings ein Knochenersatzmaterial eingesetzt, bevor eine Implantatsetzung stattfinden kann. Um das Zahnfleischgewebe vorzubereiten, wird es innerhalb einer Präoperation mithilfe kleiner, eingeschobener Kapseln vorgedehnt, damit es später nicht zu Dehnungsschmerzen kommt.Kieferaufbau mit Sinuslift

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Wie lange kann ich nach dem Eingriff nicht arbeiten?

Im Normalfall können Sie am nächsten Tag nach der Setzung der Implantate wieder arbeiten gehen. Falls das aufgrund außergewöhnlicher Umstände einmal nicht der Fall sein sollte, hält Ihr Arzt Rücksprache mit Ihnen.

Wie oft muss ich nach der Implantatsetzung zu Kontrollen kommen?

Wie oft man nach der Implantatsetzung zu Kontrollen erscheinen muss, hängt davon ab, wie umfangreich die Behandlung im Vorfeld war.Dies hängt vom Umfang und der Art Ihres Behandlungskonzeptes ab. Nach wenigen Tagen sollten Sie zu einer ersten Nachkontrolle erscheinen. Nach etwa 10 Tagen werden dann die Fäden gezogen. Nach drei bis sechs Monaten sind die Implantate so fest mit dem Knochen verwachsen, dass die endgültigen Kronen darauf befestigt werden und normal belastet werden können. Bis zu diesem Zeitpunkt tragen Patienten für gewöhnlich Provisorien.

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Wer übernimmt die Kosten?

Seit Januar 2005 haben sich die gesetzlichen Krankenkassen auf einen Festzuschuss für implantatgetragenen Zahnersatz geeinigt. Dieser lässt sich durch regelmäßige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen erhöhen, sofern sie durch ein Bonusheft nachweisbar sind. Die privaten Krankenkassen beteiligen sich in der Regel ebenfalls an den Kosten einer Implantat-Versorgung.

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Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)

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Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 19.08.2016

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