Zahnarztbehandlung

Zahnarztbehandlung - Ausgaben und Versorgung

Transparenz der Zahnmedizin. Das wünschen sich vor allem Versicherte, die hohe Krankenkassenbeiträge und diverse Zusatzabgaben beklagen, denn Zahnarztbehandlungen sind oftmals eine Mischung aus Kassen- und Privatleistungen. Tatsächlich haben die meisten Patienten keine Vorstellung von Häufigkeit und Kosten einer Zahnarztbehandlung. Folgende Zahlen der gesetzlichen Krankenkassen und der DZW liefern einen Überblick. Die Kosten von Zahnarztbehandlungen setzen sich zusammen aus den Privatleistungen und dem, was Krankenkassen zuzahlen. Wir bieten Ihnen hier einen Einblick, inwiefern sich die Kosten in den letzten Jahren entwickelt haben.

Inhaltsübersicht


Welche Behandlungen zählen zu Zahnarztbehandlungen?

Zahnarztbehandlungen können vielfältig sein. Dazu gehören z.B. Zahnersatzm Paradontosebehandlungen oder kieferorthopädische Maßnahmen.Die Bundesärztekammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung führen regelmäßig statistische Erhebungen zur Situation der zahnärztlichen Versorgung in Deutschland durch. Zu den Zahnarztbehandlungen zählen konservierende und chirurgische Behandlungen ohne Individualprophylaxe, Zahnersatz, Kieferorthopädie, Individualprophylaxe, Parodontalbehandlungen sowie sonstige Behandlungen, wie beispielsweise die Versorgung von Kieferbrüchen. Hier eine Übersicht der Ausgaben:

  • konservierende und chirurgische Behandlung ohne Individualprophylaxe (Kosten: 7.237 Mio. Euro, 57,4% der Gesamtausgaben)
  • Zahnersatz (Kosten: 3.111 Mio. Euro, 24,6% der Gesamtausgaben)
  • Kieferorthopädie (Kosten: 993 Mio. Euro, 7,9% der Gesamtausgaben)
  • Individualprophylaxe (Kosten: 490 Mio. Euro, 3,9% der Gesamtausgaben)
  • Parodontalbehandlungen (Kosten: 404 Mio. Euro, 3,2% der Gesamtausgaben)
  • Sonstiges (Kieferbruch) (Kosten: 384 Mio. Euro, 3,0% der Gesamtausgaben)

 

Wie häufig finden Zahnarztbehandlungen statt?

Die häufigste Leistung im Rahmen der Zahnarztbehandlung stellt natürlich die Untersuchung dar, bei der der Mundraum auf krankhafte Veränderungen wie Karies, Entzündungen oder Parodontose untersucht wird. Sie findet in 66% der Zahnarztbesuche statt. Mit 40,6% landet die Beratung auf dem zweiten Platz. Im Beratungsgespräch verschafft der Zahnarzt dem Patienten einen Überblick über Art und Umfang der geplanten Zahnarztbehandlung, mögliche Alternativen, zu erwartende Kosten oder die Höhe der Kassenleistungen. Dicht dahinter, mit jeweils 39 und 37,2% auf den Plätzen drei und vier, finden sich die lokale Betäubung mit der Spritze und Zahnsteinentfernung. Am häufigsten wird bei den Krankenkassen vom Zahnarzt die gründliche Untersuchung und das Beratungsgespräch abgerechnet.

Um einiges seltener werden Vitalitätsprüfungen und lokale medikamentöse Behandlungen vorgenommen, sie finden in 25,5 und 25,1% der zahnärztlichen Versorgung statt. Fast genauso häufig (24,6 %) müssen Zahnärzte auf besondere Maßnahmen bei Zahnfüllungen zurückgreifen. Dabei stellen  so genannte zweiflächige Füllungen mit 23,9% einen großen Anteil. Sie werden nötig, wenn die Karies so großflächig ist, dass sie neben z.B. der Kaufläche des Zahns auch die Außenseite befallen hat. Auch Röntgenaufnahmen sind im Praxisalltag nicht selten, kommen sie bei 20,8% der Visiten vor. Den letzten Platz belegt die Lokalanästhesie mit 18,2%, denn immer mehr Patienten möchten den Zahnarztbesuch möglichst schmerzfrei erleben.

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Wie haben sich die Kosten für Zahnarztbehandlungen entwickelt?

Im Jahr 2013 gaben die Kassen 12.619 Millionen Euro für die Zahnbehandlung der Versicherten aus. Die Gesamtaufwendungen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Zahnarztbehandlungen sind in den vergangenen zehn Jahren insgesamt fast ausnahmslos gestiegen. Das hat vor allem damit zu tun, dass die Lebenserwartung der Menschen steigt und die Zahnmedizin immer besser wird. Kaum ein Patient möchte im Alter auf die Hilfe der ästhetischen Zahnheilkunde verzichten, weshalb gerade attraktiver Zahnersatz und Implantate immer häufiger zum Einsatz kommen. Dabei steigen die Ansprüche an Personal, Material und Technik, denn jeder möchte das ansprechendste Ergebnis haben. Dadurch wird auch der medizinische und technische Aufwand größer. Zeitgemäße Therapieformen in guter Qualität ziehen entsprechend auch höhere Kosten nach sich. Betrachtet man aber die Ausgabenentwicklung für Zahnmedizin im Vergleich zu anderen medizinischen Leistungen, wie z.B. Aufenthalten im Krankenhaus oder Heil- und Hilfsmittel aus der Apotheke beispielsweise, ist im Ganzen ein Abwärtstrend erkennbar. Seit 1997 sank der Anteil der GKV-Ausgaben für die zahnmedizinische Versorgung aber von rund 10 Prozent auf 6,91 Prozent im Jahr 2013.Obwohl die Kosten für Zahnbehandlungen ingesamt in den letzten 10 Jahren gestiegen sind, ist im Vergleich zu anderen Kassenleistungen ein Abwärtstrend zu verzeichnen.

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Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)


Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 11.10.2016

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