Die moderne Zahnimplantologie ermöglicht perfekten Zahnersatz

Zahnimplantate ermöglichen einen perfekten Zahnersatz bei maximaler Haltbarkeit

Die Zahnimplantologie ist ein Fachbereich aus der Zahnmedizin.Die Zahnimplantate  werden in der Kieferchirurgie verwendet, um auf ihnen festsitzenden Zahnersatz anzubringen. Es handelt sich also beim Implantat nicht um den komplett ersetzten Zahn, sondern nur um den Bestandteil, der im Knochen steckt und auf dem dann eine Krone den sichtbaren Zahn bildet.

Die lateinische Übersetzung von “planta” heißt folgerichtig auch “Steckling”.

Inhaltsübersicht:

Schöne Zähne durch Zahnimplantologie

Schöne ZähneBei der Zahnimplantologie handelt es sich um eine operative Maßnahme, um einen Zahnverlust oder mehrere fehlende Zähne zu ersetzen. Dies erfolgt durch die Implantation einer künstlichen Wurzel, die in den Kieferknochen eingesetzt wird. Darauf aufbauend entsteht der neue Zahn, der sich von den eigenen Zähnen optisch nicht unterscheidet.

Vom durchführenden Kieferchirurgen erfordert die Zahnimplantologie ein fundiertes Fachwissen, das er sich im Rahmen einer hochwertigen Ausbildung über einen längeren Zeitraum zusätzlich zum Studium der Zahnmedizin aneignet. Kieferchirurgen

Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es bereits zahlreiche Zahnärzte, die sich auf das Thema Zahnimplantologie zusätzlich spezialisieren. Der Grund liegt im immer höheren Stellenwert dieses Fachbereiches. Ein Zahnimplantat bietet dem Patienten zahlreiche Vorteile. Diese reichen vom festen Halt im Knochen durch die künstliche Wurzel über die ästhetisch natürliche Wirkung bis zum hohen Komfort, den es für den Patienten im Alltag bietet.

Erfolgt die Implantation unter Berücksichtigung aller wichtigen Faktoren, zeigen Implantate eine wesentlich höhere Erfolgsquote als herkömmliche Brücken und Einzelkronen. Studien belegen, dass nach der erfolgreichen Einheilungsphase und in Kombination mit einer sorgfältigen Mundhygiene 90% aller Implantate nach 10 Jahren noch stabil und intakt sind.

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Welche Vorteile bringt mir die Implantologie?

Der große Vorteil von Zahnersatz in Form von Implantaten ist, dass diese vom Patienten nicht als Fremdkörper wahrgenommen werden.Die Zahnimplantologie hat viele Vorteile. Im Vergleich zu konventionellem Zahnersatz, wie Brücken und Prothesen, bieten Implantate eine funktionelle Versorgung von Zahnlücken. Patienten empfinden Zahnimplantate nicht als Fremdkörper. Ob sprechen, kauen oder lachen, die meisten Patienten fühlen keinen Unterschied zu den eigenen Zähnen. Dabei werden die Nachbarzähne durch den Einsatz von Implantaten nicht belastet, wie es bei traditionellem Zahnersatz häufig notwendig ist. Ein weiterer Vorteil von Implantaten ist, dass sie aktiv dem Knochenschwund entgegenwirken. Bleiben Kieferabschnitte längerfristig zahnlos, bildet sich der Kieferknochen zurück, da der gewohnte funktionelle Reiz durchs Kauen fehlt.

In dem Sinne ermöglicht die Zahnimplantologie die natürliche Belastung des Kieferknochens wiederherzustellen, somit Knochenabbau und eventuelle Zahnlockerungen zu verhindern. Mit der verbesserten Knochenstabilität geht auch eine erhöhte Stabilität des Weichgewebes einher. Das Zahnfleisch bleibt gesund und sorgt für ein natürliches und ästhetisches Lächeln. Die Implantate funktionieren und wirken dauerhaft ganz wie natürliche Zähne. Nur der geschulte Blick vom Zahnarzt kann den Unterschied erkennen.

Zahnimplantate als Halte-Element

Das Implantat an sich ist eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kieferknochen implantiert wird. Es bildet eine stabile und mit dem Knochen fest verbundene Basis und dient als Halte-Element für die nachfolgende Versorgung mit dem endgültigen Zahnersatz. Dies kann eine Krone sein, eine Brücke oder eine Teleskopversorgung.

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Materialien bei einer Zahnimplantation

Aufbau von Zahnimplantate

Das für ein Implantat verwendete Material ist in den meisten Fällen Titan. Bei Patienten, die auf die natürliche Oxidation des Titans reagieren, können Zahnimplantate aus Keramik verwendet werden. Diese bieten die gleiche Stabilität. Der Einsatz ist jedoch mit höheren Kosten verbunden.

 

Alternativ wird ein mit Zirkoniumdioxidkeramik beschichtetes Titanimplantat verwendet, das in der Lage ist, Unverträglichkeitsreaktionen zu verhindern. Es sollte festgehalten werden, dass es sich um keine allergische Reaktion auf Titan handelt, sondern um eine reine Unverträglichkeit auf die natürlichen und grundsätzlich wichtigen Oxidationsprozesse des Materials.

Aufbau

Unabhängig vom verwendeten Material unterscheiden sich Implantate nur geringfügig in ihrem Aufbau. Es besteht aus zwei Teilen.

  • der künstlichen Wurzel und
  • dem Aufbau

Die künstliche Zahnwurzel wird in den Knochen eingeschraubt und besitzt für diesen Zweck ein Außengewinde. In der Zahnimplantologie stehen Zahnarzt Dr. Seidel unterschiedliche Designs zur Verfügung, wodurch ein Implantat optimal passend zur vorhandenen Knochenstruktur ausgewählt werden kann.

Im oberen Bereich weist das Implantat ein Innengewinde auf, das nach der Einheilungsphase den Aufbau (Interface oder Abutment) aufnimmt. Die Verbindung der beiden Teile muss absolut form- und kraftschlüssig sein sowie einen zuverlässigen Rotationsschutz für den Aufbau bieten. Ist dies nicht der Fall, droht eine Verringerung der Stabilität und die Gefahr des Eindringens von Keimen. Diese Risiken sind die Hauptursachen, die bis zum Verlust des Implantats führen. Aus diesem Grund verwendet der Berliner Zahnarzt Dr. Seidel ausschließlich hochwertige Implantate.

Was sind Spezialimplantate?

Zusätzlich zu den beschriebenen zweiteiligen Implantaten stehen in der Zahnimplantologie einteilige Varianten für die Sofortimplantation zur Verfügung. Diese bestehen aus nur einem Teil und ermöglichen eine sofortige Versorgung mit Zahnersatz, wie sie beispielsweise im Rahmen einer Stegversorgung üblich ist. Zu den Spezialimplantaten zählen Diskimplantate, Mini-Implantate, um Totalprothesen sicheren Halt zu gewähren und KFO-Implantate, die bevorzugt in der Kieferorthopädie zum temporären Einsatz gelangen.

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Der chirurgische Eingriff im Rahmen einer Zahnimplantation

Ist ausreichend Knochensubstanz vorhanden, können unter Lokalanästhesie die Implantate eingebracht werden. Andernfalls muss im Vorfeld eine Augmentation zum Knochenaufbau stattfinden.Im optimalen Fall ist ausreichend Knochensubstanz im Kiefer vorhanden, um die Implantation durchzuführen. Entspricht diese Anforderung der Realität, erfolgt das Einsetzen des Implantats unter örtlicher Betäubung. Für diesen Zweck wird das Zahnfleisch durch einen kleinen Schnitt von oben geöffnet.

Im nächsten Schritt führt  Zahnarzt Dr. Seidel eine Aufnahmebohrung durch, in die das Implantat abschließend eingeschraubt wird. Abschließend wird die Wunde versorgt und dem Implantat die benötigte Zeit gegeben, um einzuheilen.

Eine Implantation ist ein gering invasiver Eingriff, wenn die optimalen Voraussetzungen gegeben sind.In der Zahnimplantologie snd geringe invasive Eingriffe möglich, wenn die optimalen Voraussetzungen gegeben sind. Steht für das Implantat zu wenig Knochen im Kiefer zur Verfügung, erfolgt eine Therapie im Rahmen eines einer gezielten Augmentation. Dieser wird entweder mit eigenem Knochenmaterial oder mit Knochenaufbaumaterial durchgeführt und erfordert immer einen operativen Eingriff.

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Was versteht man unter 3D-digitalisierter und -navigierter Zahnimplantologie?

Mit dem digitalisierten 3D Verfahren lassen sich Implantate im Vorfeld punktgenau planen, was darin resultiert, dass der Verlust von Implantaten zu 90% ausgeschlossen ist.Die Digitalisierung der Zahnheilkunde bedeutet, dass Arbeitsverfahren, die bisher technisch oder manuell erledigt werden mussten, heute einfacher, schneller und exakter digital umgesetzt werden können. Patienten profitieren von der digitalisierten und navigierten Zahnimplantologie gleich mehrfach.

Digitales Röntgen (OPG und DVT) hat eine relativ geringe Strahlenbelastung, vermisst den Kiefer dabei absolut präzise. Dank der 3-D-Diagnostik werden in der Zahnimplantologie zuverlässige Informationen zum Knochenangebot erhoben. Im weiteren Verlauf errechnen dreidimensionale Softwareprogramme den geplanten Zahnersatz (Implantatkrone, Implantatbrücke) detailgenau.

Mit der 3D-basierten Implantatplanung wird eine unmittelbare Versorgung mittels Sofortbelastung vielfach möglich. Auch bei der Implantation selbst kommt neuste Technik zum Einsatz. Die computerassistierte Implantat-Navigation resultiert in einer klinisch akzeptablen Exaktheit und Erfolgsraten von über 90% (kein Implantatverlust nach 12 Monaten).

Welche Vorteile bietet die digitale Implantologie?

Für die Zahnimplantologie bedeuten digitale Verfahren eine Optimierung des Workflows, die Zahnarzt Dr. Seidel und Patient zugutekommt. Angefangen bei der dreidimensionalen Bildgebung, über die digitale Analyse und Planung, bis hin zur Erstellung des Zahnersatzes, ermöglicht die digitale Implantologie eine anatomisch ideal passende und positionierte Versorgung mit Prothetik. Stereolithographische Bohrschablonen gewährleisten die optimale Nutzung des Kiefers auch bei deutlich reduziertem Knochenangebot, so dass bestenfalls die Augmentation entfällt. Wobei auch nach einem Knochenaufbau der Operationsablauf dank digitaler Verfahren optimiert und effizienter gestaltet werden kann.

Digitale Volumentomographie (DVT)

Die digitale Volumentomographie (DVT) ist eine Weiterentwicklung der Computertomographie. Sie ermöglicht digitale Röntgenbilder bei minimalster Strahlenbelastung. Somit ist die digitale Volumentomographie die erste Wahl beim Röntgen vor und nach einer Zahnimplantation.

Wie verläuft die Behandlung in der digitalen Zahnimplantologie?

Im Anamnesegespräch klärt der Zahnarzt die physischen Voraussetzungen, um sicherzugehen, dass ein Implantat auch langfristig halten wird.Die Anamnese der Krankengeschichte und die sorgfältige röntgenologische und klinische Untersuchung von Weich- und Hartgewebe stehen am Anfang eines jeden Eingriffs in der Zahnimplantologie. Grundvoraussetzung für den Langzeiterfolg sind ein ausreichendes Knochenangebot sowie entzündungsfreies Gewebe und Gebiss.

Vermessung und Planung einer Zahnimplantation

Sind die entsprechenden Voraussetzungen gegeben, wird der Kiefer detailgenau vermessen mit der röntgenstrahlenarmen, digitalen Volumentomografie (DVT). Diese ermöglicht eine präzise dreidimensionale Vermessung des Kiefers. Zusammen mit einer Planungssoftware und speziellen Bohrschablonen wird so die ideale Positionierung der Implantate gewährleistet und Risiken, wie z. B. Verletzungen der Kieferhöhle oder Nerven, werden minimiert.

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Augmentation (falls notwendig)

Ist nicht ausreichend Kieferknochen für die Implantation vorhanden, so wird dieser zunächst durch eine Augemenation aufgebaut.Bei unzureichendem Knochenangebot kommen in der Zahnimplantologie verschiedene aufbauende und rekonstruierende Maßnahmen (künstliche Knochenersatzmaterialien, Entnahme von eigenem Knochenmaterial, spezielle Implantationstechniken) in Frage, um den Kiefer vor der Implantation aufzubauen.

 

Implantation

Ist die Einheilung des Implantats abgeschlossen, wird eine minimale Operation durchgeführt, um die Schleimhaut darüber zu öffnen und den Zahnersatz auf der Basis einzuschrauben.Das Einsetzen der Implantate verläuft in der Regel schmerzfrei und erfolgt im Allgemeinen unter Anwendung einer Lokalanästhesie (örtliche Betäubung). In gewissen Ausnahmefällen kann in der Zahnimplantologie eine Vollnarkose durchgeführt werden. Nach der Betäubung wird das Implantationsgebiet geöffnet, der Kieferknochen freigelegt und für den Einsatz des Implantats vorbereitet. Die im Vorfeld erstellten computerassistierten 3D-Bohrschablonen weisen speziellen Bohrern den Weg, um eine genau passende Bohrung anzufertigen. Im Anschluss werden die Implantate in den Kieferknochen eingeschraubt und das Zahnfleisch vernäht.

Einheilen (Osseointegration)

Die Phase der Einheilung dauert durchschnittlich drei bis sechs Monate - je nachdem wie umfangreich die knochenaufbauenden Maßnahmen waren. Für die Zeit der Osseointegration werden Patienten mit einem Provisorium (vorübergehender Zahnersatz) versorgt. Mitunter müssen dennoch vor der Anpassung des provisorischen Zahnersatzes wenige Tage zur Wundheilung abgewartet werden. Diese Zeit sollte bereits im Vorfeld der Operation gut geplant werden, indem z.B. Urlaub beantragt wird.

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Freilegen der Implantate und Abheilphase

Ist die Einheilphase erfolgreich abgeschlossen, erfolgt die Freilegung der Implantate mittels eines operativen Eingriffs, bei dem ein kleiner Schnitt durch die Schleimhaut die Zahnimplantate freilegt. Heilungskäppchen werden auf die Implantate aufgesetzt und das Provisorium angepasst. Nach Abschluss der Wundheilung (3- 6 Monate) wird der endgültige Zahnersatz hergestellt und eingesetzt.

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Was zahlt die Krankenkasse für die Implantation?

Die im Rahmen einer Implantation anfallenden Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen. Sie übernimmt ausschließlich die Kosten für die Regelversorgung.Die anfallenden Kosten im Rahmen eines zahnimplantologische Eingriffs werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen. Sie übernimmt ausschließlich die Kosten für die Regelversorgung. Dies gilt ebenfalls für festsitzenden künstlichen Zahnersatz, der sich als komfortable Alternative zum Implantat präsentiert.

Dazu zählen Zahnkronen für die Versorgung eines Einzelzahnes oder Zahnbrücken als Ersatz für mehrere fehlende Zähne sowie weitere individuell gestaltete festsitzende Lösungen.

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Wann ist ein Implantat für mich geeignet? 

Inwiefern sich Zahnimplantate für Sie eignen kann Ihnen Ihr Zahnarzt auf Basis des vorhandenen Kieferknochenmaterials sagen. Bei den meisten Patienten kann die Versorgung mit Implantaten aber ermöglicht werden.Eine Entscheidung für Zahnimplantate kann nach dem Verlust einzelner oder auch mehrerer benachbarter Zähne (etwa aufgrund von Zahnerkrankungen und/oder -verletzungen) sinnvoll sein. Da ein solcher Zahnverlust in vielen Fällen infolge von Parodontitis (einer entzündlichen Erkrankung des Zahnhalteapparates) auftritt, fällt die Versorgung mit Zahnimplantaten nicht nur in den Aufgabenbereich der Zahnimplantologie, sondern auch der Parodontologie.

Außerdem spielen Zahnimplantate auch auf dem Gebiet der Implantatprothetik eine wichtige Rolle: Sollen beispielsweise Brücken oder Prothesen durch Halteelemente stabilisiert werden, so können Implantate diese Aufgabe optimal erfüllen.

Wann und ob sich in Ihrem individuellen Fall das Einsetzen von Zahnimplantaten empfiehlt, beurteilen wir nach einer Implantatplanung auf der Grundlage Ihres vorliegenden Zahnbefundes und dem vorhandenen Knochenangebot.

Alternative zum festen Zahnimplantat

Eine zusätzliche Alternative, deren Kosten zum größten Teil von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, ist der herausnehmbare Zahnersatz. Diese wenig komfortable Alternative steht in Form einer Vollprothese oder einer mit Haken an den gesunden Zähnen befestigten Teilprothese zur Auswahl.

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Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie, Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei  Berlin (Potsdam Mittelmark)


Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 14.11.2016

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