Zahnmedizin

Zahnmedizin in Deutschland im europäischen Vergleich spitze

Die Zahnmedizin bietet alle Möglichkeiten, seine Zähne vor Schäden zu schützen und wieder instand zu setzen. In Deutschland ist die Zahnmedizin auf Spitzenniveau.Wer schon einmal starke Zahnschmerzen, z.B. aufgrund eines absterbenden Zahnnervs hatte, weiß, dass die Gesundheit der Zähne für das gesamte Wohlbefinden sehr wichtig ist. Und auch für das ästhetische Empfinden sind gerade, weiße Zähne sehr wichtig. Die Zahnmedizin beschäftigt sich damit diesen Zustand zu erhalten oder herzustellen. Erfreulich sind die neuesten Studien zu dem Thema, nach denen Deutschland im europäischen Vergleich absoluter Spitzenreiter im Bereich der Zahnmedizin ist. Wir zeigen, was die Zahnmedizin leistet und wie die moderne Zahnheilkunde aktuell aufgestellt ist.

Inhaltsübersicht


Womit beschäftigt sich die Zahnmedizin?

Die Zahnmedizin umfasst alle Erkrankungen an Zähnen, Kiefer und im Bereich der Mundschleimhaut.Bei der Zahnmedizin geht es grundsätzlich darum, Erkrankungen im Bereich von Mund, Zähnen und Kiefer vorzubeugen, zu erkennen und zu behandeln. Stattdessen findet sich hier ein weites Feld, auf dem nicht nur Karies und Parodontose im Fokus stehen. Entsprechend zählen nicht nur die Zahnärzte zu den Zahnmedizinern. Kieferorthopäden beschäftigen sich mit der Zahnstellung und deren Korrektur. Der Kieferchirurg ist zuständig für z.B. Wurzelbehandlungen und die Extraktion von Zähnen.

Auch Erkrankungen der Mundschleimhaut und Zunge, wie Gingivitis und Soor werden vom Zahnarzt behandelt. Hinzu kommen auch Zahnersatz und Implantate als Möglichkeit verlorene Zähne so funktional und ästhetisch wie möglich zu ersetzen. So komplex diese Wissenschaft auch ist, lässt sie sich dennoch auf zwei simple Grundsätze herunterbrechen: „Vorbeugen statt Behandeln“ und „Erhalt statt Ersatz“. Prophylaxe und Zahnerhalt lassen sind entsprechend die wesentlichen Kernbereiche der Zahnmedizin.

Wie ist der aktuelle Stand der Zahnmedizin?

In Deutschland ist die Zahngesundheit besonders gut. Prophylaxeprogramme und Anreize haben dazu geführt, genau wie das gute Gesundheitssystem.Die Grundsätze von Vorsorge und Erhalt haben dazu geführt, dass der deutschen Bevölkerung im europäischen Vergleich mit Abstand die beste Mundgesundheit attestiert wird. Ein Grund dafür ist unser Gesundheitssystem, das die notwendigen Leistungen durch die Zahnmedizin durch Krankenkassenleistungen finanziert, sodass sich jeder ohne große finanzielle Bedenken in zahnärztliche Behandlung begeben kann. Außerdem konnten durch den Fokus auf Prophylaxe und den finanziellen Anreiz für regelmäßige Zahnarztbesuche in Form des Bonusheftes ein Umdenken in der Gesellschaft erreicht werden.

Welche neuen Entwicklungen gibt es in der Zahnmedizin?

Immer stärker halten innovative, digitale Verfahren Einzug in der Zahnmedizin. Die natürlichen Zähne sollen also in der modernen Zahnmedizin geschützt und so schonend wie möglich behandelt werden. Anstatt radikal zu bohren oder sie frührzeitig zu ziehen, wird mittlerweile auf innovative und minimalinvasive Techniken gesetzt. Das gilt sowohl für die Diagnose und notwendige Eingriffe als auch Füllmaterialien und den Zahnersatz. Wie in vielen anderen Bereichen auch, sind Computer und Roboter in der Zahnmedizin auf dem Vormarsch.

Präzise Techniken und Programme erleichtern Korrekturen und Zahnersatz, machen langwierige Behandlungen und häufiges Nachjustierungen teilweise überflüssig. Zudem sind digitale Prozeduren oftmals schneller und weniger belastend für den Patienten. Digitale Methoden und präzise Programme ersetzen inzwischen langwierige, oft umständliche und störende Prozeduren. Die Therapien werden zunehmend weniger belastend für den Patienten, selbst wenn große Korrekturen notwendig sind.

Was gehört zur Zahnprophylaxe?

Die Zahnprophylaxe beginnt mit der täglichen Zahnhygiene und fußt zudem auf regelmäßigen Zahnarztbesuchen. Die Basis der Zahngesundheit wird mit der täglichen Mundhygiene gelegt. Richtiges und regelmäßiges Zähneputzen, das Reinigen der Zahnzwischenräumen und Zunge gehören dazu. Darüber hinaus kann durch eine ausgewogene, zuckerarme Ernährung auch ein großer Teil zum Erhalt der eigenen Zähne beigetragen werden. Ersetzen Sie rechtzeitig Ihre Zahnbürste, besorgen Sie sich Zahnseide und eventuell eine Mundspülung, dann haben Sie alles, was Sie für die Pflege zu Hause benötigen.

Auch in der Zahnarztpraxis sind effektive Vorsorgemaßnahmen ein großer Bestandteil der Behandlung. Dazu gehören Fissurenversiegelungen, die Zahnsteinentfernung sowie die Fluoridierung. Wichtigstes Instrument einer erfolgreichen Prophylaxe ist aber auch die professionelle Zahnreinigung (PZR), die Sie regelmäßig durchführen lassen sollten. Sie entfernt nicht nur Beläge auch in schwer zugänglichen Bereichen, sondern lässt Ihre Zähne darüber hinaus wieder weißer erscheinen.

Prophylaxe beginnt im Kindesalter

Kinder sollten schon früh an regelmäßige Zahnhygiene und angstfreie Zahnarztbesuche gewöhnt werden.Zahnausfall - nie wieder ist er so natürlich und charmant wie bei unseren Jüngsten. Doch auch Milchzähne müssen gepflegt werden, um erfolgreich als Platzhalter für ein gesundes, bleibendes Gebiss dienen zu können, insbesondere da eine Milchzahnkaries auch auf die zweiten Zähne übergehen kann. Zudem ist es wichtig, schon die kleinsten Patienten an die Regelmäßigkeit des Zahnarztbesuches zu gewöhnen. Wer sich dieser Verantwortung bewusst ist, hilft seinem Kind gleich in zweifacher Hinsicht: Zum einen wird das kindliche Gebiss von Anfang an optimal versorgt, zum anderen kann Zahnarztangst so erst gar nicht entstehen. Vereinbaren Sie daher so früh wie möglich einen Termin, bei dem Ihr Kind den Zahnarztbesuch als positives Erlebnis kennenlernen kann.

Wie hilft die Zahnmedizin dabei, Zähne zu erhalten?

Wenn die Prophylaxe einen Kariesschaden nicht verhindern konnte, kommen beispielsweise Kunststofffüllungen zum Einsatz, um die Schäden zu schließen und ein Fortschreiten der Karies zu verhindern.Leider wird die Prophylaxe zuweilen vernachlässigt. In diesem Fall greift der zweite Grundsatz der Zahnmedizin: „Erhalt statt Ersatz“. Zu den Bereichen der konservierenden Zahnmedizin gehören beispielsweise Füllungen und Inlays, mit denen sich defekte Zähne erfolgreich sanieren lassen.

Ist der Erhalt nicht mehr möglich, kommt schließlich der Ersatz als Alternative zum Tragen. Beim Zahnersatz unterscheidet man festsitzenden Zahnersatz wie Zahnbrücken, Zahnkronen oder Implantate und herausnehmbaren Zahnersatz wie Zahnprothesen, die je nach individuellem Befund an den Patienten angepasst werden.

Was sind die Aufgaben der Kieferorthopädie?

In der Kieferorthopädie werden Fehlstellungen der Zähne korrigiert, um einerseits ein ästhetisches Lächeln zu bieten und andererseits vor allem, um weitere Erkrankungen zu vermeiden.Im Vordergrund der Kieferorthopädie stehen die Stellungen der Zähne. Stehen diese schief, können sie zahlreiche Probleme hervorrufen. Dazu gehören Sprechfehler, Kaustörungen, Kopfschmerzen und eine nur eingeschränkt mögliche Zahnreinigung. Gerade bei schief ineinander stehenden Zähnen ist außerhalb einer professionellen Reinigung das Entfernen von Speiseresten und schädlichen Keimen kaum möglich. Die Folge können Karies und Parodontose sein.

Entsprechend können in Absprache mit der Kieferchirurgie Zahnextraktionen notwendig werden und/oder die klassische Zahnspange zum Einsatz kommen. Inzwischen werden in der Praxis sogar unsichtbare Zahnspangen angeboten, die auch für Erwachsene noch eine diskrete Korrektur von Zahnfehlstellungen ermöglichen.

Wie reagiert die Zahnmedizin auf Menschen mit Zahnarztangst?

Immer mehr Zahnärzte gehen einfühlsam auf Angstpatienten ein und erleichtern ihnen den Zahnarztbesuch beispielsweise durch leichte Anästhesien.Der Zahnarztbesuch - für viele ist er mit Angst und Schrecken verbunden. Fast immer ist es die Furcht vor drohendem Zahnschmerz, die so manchen Patienten den Zahnarzttermin auf die lange Bank schieben lässt. Mit fatalen Folgen für die Zahngesundheit allerdings, denn Zahnschäden werden immer größer und führen im schlimmsten Fall zum Zahnverlust.

Angst ist hier entsprechend ein schlechter Ratgeber und ein unnötiger noch dazu, denn moderne Methoden und die einfühlsame Behandlung durch Zahnarzt und Praxisteam machen den Zahnarztbesuch auch für Angstpatienten zu einem weitgehend schmerzfreien Erlebnis ohne Zahnweh.

Leiden auch Sie an Zahnarztangst?

Vereinbaren Sie einen Termin und überzeugen Sie sich davon, dass eine zahnärztliche Behandlung auch ohne Angst und Zahnschmerz möglich ist.


Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 12.08.2016

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