Was hilft gegen Zahnschmerzen

Auf die Frage "Was hilft gegen Zahnschmerzen" gibt es meist nur eine Antwort

Zahnschmerzen können die Lebensqualität stark einschränken.Für viele Menschen gehören Zahnschmerzen zu den unangenehmsten Leiden überhaupt. Zahnweh macht sich oft in den ungünstigsten Momenten breit, behindert Schlaf, Essen und Trinken. Spätestens, wenn die Schmerzen in den Kopf ausstrahlen, werden sie zur lähmenden Qual im Berufs- und Privatleben. Höchste Zeit zu handeln.

Hier die wichtigsten Tipps und Tricks gegen den Schmerz.

Inhaltsübersicht

 

Wodurch können Zahnschmerzen verursacht werden?

Die Ursachen für Zahnschmerzen sind vielfältig. Zu den häufigsten Gründen für Zahnweh zählen Karies, Entzündungen am Zahnfleisch auch als Gingivitis bekannt, am Zahnmark (Pulpitis), am Zahnhalteapparat (Parodontose) oder am Zahnnerv bzw. der Zahnwurzel. Auch freiliegende Zahnhälse, angegriffener Zahnschmelz z.B. durch Zähneknirschen, Kieferknochenentzündungen oder abgestorbene Zähne können ursächlich sein. Typisch sind auch kurzzeitige Schmerzen nach Wurzelbehandlung, Zahnextraktion oder einer anderen Zahnbehandlung.

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Durchbrechende Zähne oder kieferorthopädische Probleme

Beim Durchbrechen von Zähnen, wie dem Weisheitszahn oder bei Zahnfehlstellungen können Zahnschmerzen entstehen.Ferner kommt es auch zu Schmerzen, wenn Weisheits- oder andere Zähne durchbrechen (Zahnen bei Kindern). Besonders wenn die Zähne schief einwachsen oder Zahnfehlstellungen vorliegen, kann es schmerzhaft werden. Hier bieten sich den Patienten zahlreiche Therapien aus dem Bereich der Kieferorthopädie, die den Schmerz auf Dauer verbannen.

Gelegentlich können Zahnspangen und schlecht sitzende Prothesen zu Schmerzen im Mund- und Zahnbereich führen. Während gewisse Schmerzen im Rahmen der kieferorthopädischen Behandlung unvermeidbar sind, bietet es sich für Patienten mit Prothesen in vielen Fällen an Optionen aus dem Bereich der Implantologie in Erwägung zu ziehen.

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Untypische Ursachen für Zahnschmerzen

Seltener hingegen kommt es zu sogenannten Höhenzahnschmerzen (Barodontalgie) und Phantomschmerzen. Letztere können bei fehlenden Zähnen (durch Extraktion oder Nichtanlage von Zähnen) entstehen und mithilfe der Implantologie behandelt werden. In Ausnahmefällen stellen schmerzende Zähne ein untypisches Warnsymptom bei Glaukomanfall und Herzinfarkt dar.

Warum Zahnschmerzen bei Erkältung?

Bei starken Erkältungen können sich die Schmerzen von gereizten Nerven bis in die Zähne fortziehen.Erkältungen gehen in der Regel mit Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen einher. Über gereizte Nerven ziehen sich Schmerzen aus dem Kopfbereich dabei bei einigen Patienten bis in die Zähne fort. Besonders im Verlauf von Kopfschmerz- oder Migräneattacken ist ein dumpfes Ziehen und Drücken im Gebiss zu verspüren. Auch Mittelohr- und Nasennebenhöhlenentzündungen können ein unbehagliches Gefühl im Oberkieferbereich verursachen. Die Beschwerden verschwinden in der Regel, sobald die Grunderkrankung abgeklungen ist.

Warum Zahnschmerzen nach Süßigkeiten?

Viele Menschen kennen den stechenden Schmerz beim Verspeisen kalter, heißer oder süßer Lebensmittel. Durch heiße und kalte Nahrungsmittel hervorgerufene Schmerzen sind ein Indiz für freiliegende Zahnhälse. Treten Zahnschmerzen voranging bei Süßspeisen auf, deutet dies auf Karies hin, der Zucker löst bei kariösen Zähnen einen Schmerzreiz aus. Teilweise können schon kleine Stellen oder undichte Füllungen merkliche Zahnschmerzen verursachen und bedürfen zahnärztlicher Aufmerksamkeit.

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Wie helfen Medikamente gegen Zahnschmerzen?

Zu den bekanntesten rezeptfreien Zahnschmerztabletten gehören Ibuprofen, Paracetamol und Aspirin. Mit ihnen lassen sich Schmerzphasen bis zum Zahnarztbesuch überbrücken. Analgetika lindern zwar den Schmerz, können viele Ursachen jedoch nicht effektiv behandeln. Ein Gang zum Zahnarzt bleibt Ihnen also nicht erspart.

Aspirin

Aspirin bei ZahnschmerzenDie in Aspirin aktive Substanz Acetylsalicylsäure (ASS) unterdrückt zwar die Schmerzwahrnehmung, der Wirkstoff verdünnt allerdings auch das Blut. Medikamente mit ASS sind daher gegen Zahnschmerzen nicht empfehlenswert, da es im Rahmen einer zahnärztlichen Behandlung (Wurzelbehandlung, Zahnextraktion, operative Eingriffe) zu Blutungen kommen kann.

Ibuprofen

Weitaus sinnvoller ist die Einnahme von Ibuprofen. Als nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR) stillt Ibuprofen den Schmerz, dämpft Entzündungen und senkt Fieber. Das Medikament hilft erfahrungsgemäß gut gegen Zahnschmerzen, sollte aber nicht auf Dauer eingenommen werden.

Paracetamol und weitere

Vorübergehend können Medikamente gegen Zahnschmerzen helfen. Langfristig bleibt der Gang zum Zahnarzt aber nicht erspart.Auch Paracetamol verringert das Schmerzempfinden und hat fiebersenkende Eigenschaften. Aufgrund seiner geringeren entzündungshemmenden Wirkung wirkt das Medikament gegen Zahnschmerzen jedoch nur bedingt. Paracetamol gilt in der Schwangerschaft als unbedenklich. Darüber hinaus kann der Zahnarzt stärkere Medikamente verschreiben. Dazu zählen Präparate mit den Wirkstoffen Tramadol und Diclofenac sowie Schmerzmittel in Form von Kombinationspräparaten, beispielsweise aus Acetylsalicylsäure und Paracetamol.

Welche Hausmittel helfen gegen Zahnschmerzen?

Viele Patienten greifen erst zum Hausmittel, nachhaltige Linderung gibt es dadurch allerdings selten. Folgende Mittel eignen sich als kurzfristige Lösung bei Zahnschmerzen:


  • Eine Reihe von Hausmitteln helfen gegen Zahnschmerzen, wie z.B. Nelken, Salbei oder Kamille.Kühlen:
    Eine kalte Auflage hilft bei Schmerzen nach Wurzelbehandlung, Entzündung und Schwellung.
  • Gewürznelke:
    Bei Karies und allgemeinem Zahnweh helfen Nelken Schmerz zu betäuben und Entzündungen zu hemmen. Besser als auf einer trockenen Gewürznelke herumzukauen, ist es Nelkenöl auf die schmerzenden Stellen aufzutragen (in der Apotheke erhältlich). 
  • Salbei, Kamille:
    Ungesüßter, lauwarmer Kamillen- oder Salbeitee bringt Linderung bei Parodontitis und zahnenden Kindern. Wahlweise als Getränk, Mundspülung oder direkt per Wattestäbchen auf die schmerzende Stelle anzuwenden.
  • Unbedingt vermeiden:
    Wärme, Nikotin, Alkohol und Koffein. Sie können den Schmerz verstärken.

 

Ab wann sollte man mit Zahnschmerzen zum Zahnarzt gehen?

Zahnschmerzen sollten Sie sehr ernst nehmen und rechtzeitig zum Zahnarzt gehen, wir beraten Sie auch gerne bei Zahnarztangst.Zahnschmerzen sind ein Warnsignal, das nicht ignoriert werden sollte. Schmerzen im Zahnbereich können zur Gefahr für den ganzen Organismus werden, wenn Krankheitserreger über Entzündungsherde im Mundraum ins Blut gelangen. Lassen die Beschwerden nicht binnen einiger Stunden nach, muss die Ursache abgeklärt werden.

Letztlich kann bei hartnäckigen oder gar stärker werdenden Schmerzen nur der Zahnarzt helfen. Versuchen Sie Ihre Symptome im Vorfeld des Praxisbesuches in Worte zu fassen und die Art des Schmerzes möglichst genau zu beschreiben (dumpf pochend, stechend, dauerhaft, in vereinzelten Attacken, beim Kauen etc.). Die Beschreibung hilft dem Zahnarzt bei der Ursachenforschung im Rahmen der zahnärztlichen Untersuchung. Liegt eine Diagnose vor, kann die passende Therapie formuliert werden, um die Ursache für den quälenden Schmerz wirksam zu bekämpfen.

Nehmen Sie Ihre Schmerzen ernst

Selbstverständlich werden Patienten mit starken Zahnschmerzen bei uns vorrangig behandelt, auch ohne vereinbarten Termin. Zögern Sie deshalb nicht, uns bei Zahnschmerzen sofort zu kontaktieren. Wenn Sie Angst vor einer Zahnbehandlung haben, sprechen Sie uns darauf an.

Wir klären Sie umfänglich über alle Einzelheiten der Methoden zur Wiederherstellung Ihrer Zahngesundheit auf und zeigen Ihnen alle Möglichkeiten einer weitgehend schmerzfreien Behandlung. Seien Sie sich immer bewusst, dass die Angst vorm Zahnarzt letztlich unbegründet ist. Wenn Sie dauerhaft den Besuch eines Zahnarztes vermeiden, werden Ihre Zähne erheblich darunter leiden. Dann aber ist der nächste Zahnschmerz vorprogrammiert.

Wenn die Zahnschmerzen am Wochenende oder in der Nacht auftreten, wenden Sie sich an den Zahnarzt Notdienst.

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Möchten Sie mehr über Zahnschmerzen und deren Ursachen und Behandlung erfahren? Dann rufen Sie uns jetzt an und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch:

Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)


Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 02.06.2016

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