Weichgewebsmanagement

Weichgewebsmanagement - stellt Ihr Zahnfleisch wieder her

ZahnästhetikEin strahlendes Lächeln besteht nicht nur aus gesunden und schönen Zähnen, auch das Zahnfleisch spielt bei der Optik eine Rolle. Verschiedene Ursachen können dazu führen, dass Ihr Zahnfleisch zurück geht. Mit Weichgewebsmanagement gleicht der Zahnarzt diese ästhetischen Defizite aus.

Inhaltsübersicht:

Was ist das Weichgewebsmanagement?

Bei der Behandlung  geht es um das Ausgleichen von Zahnfleischdefekten, die aufgrund von Zahnfleischrückgang (med.: gingivale Rezession) oder nach operativen Eingriffen, wie dem Setzen von Zahnimplantaten, entstanden sind. Unter Weichgewebsmanagement  werden zahlreiche operative Schnitt- und Nähtechniken aber auch Transplantationsmethoden (mit Eigen- oder Ersatzmaterialien) zusammengefasst, die dazu dienen, einen harmonischen Gesamteindruck aus Zähnen und Zahnfleisch wiederherzustellen.

Beim Weichgewebsmanagement wird das Zahnfleisch wieder aufgebaut, zum Beispiel durch Transplantation oder Nähtechniken.

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Was ist das Ziel des Weichgewebsmanagements?

Das Ziel beim Management des Weichgewebes ist es ein natürliches, zahnästhetisches Gesamtbild wiederherzustellen, bei dem Zähne und Zahnfleisch harmonieren. Im Kontext der Implantologie hilft die Behandlung  eine bessere Verankerung und Optik des Implantats zu erreichen. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass ein Zahnfleischdefizit neben der Optik auch die Funktion Ihres Implantats einschränken kann. Wichtig ist, dass das Zahnfleisch um das Implantat ausreichend breit sind, um es fest zu verankern. Eine ausreichende Breite wirkt sich positiv auf die langfristige Stabilität Ihres  Implantats aus. Aus ästhetischen Gründen soll sich aber auch die Färbung und Textur des aufgebauten Zahnfleischs in die umliegenden anatomischen Strukturen eingliedern. Die heutigen Techniken ermöglichen es, beide Ziele schonend zu erreichen.

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In welchen Zahnregionen kommt die Behandlung zum Einsatz?

 Weichgewebsmanagement spielt vor allem im Frontzahnbereich eine wichtige Rolle. Mediziner nennen diese Zone den ästhetischen Bereich, da sie beim Sprechen und Lächeln sofort sichtbar ist. Hier fallen Defizite (braune Ränder, freiliegende Zahnhälse) am Zahnfleisch besonders stark auf und können die Lebensqualität negativ beeinflussen.

Weichgewebsmanagement ist vor allem im sichtbaren Frontzahnbereich wichtig für die Zahnästhetik.Ferner kommt die Behandlung regelmäßig auch in weniger sichtbaren Zonen in der Implantologie zum Einsatz, da das Weichgewebe wie oben bereits erwähnt, nicht nur eine ästhetische, sondern auch eine funktionelle Aufgabe erfüllt. Eine adäquate und stabile Weichgewebssituation fungiert als Barriere gegen Infektionen und schützt vor Implantatverlust.

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Weichgewebsmanagement hat mehrere Vorteile

  • das Implantat ist nicht als Restauration erkennbar
  • der Zahnersatz (Implantat, Brücke) sitzt  besser und sieht natürlicher aus
  • das Längenverhältnis harmoniert zwischen Zahnfleisch und Zahn (oder implantatgetragenem Zahnersatz) 
  • verhindert weiteres Fortschreiten von Zahnfleischrückgang 
  • Weichgewebsmanagement dient zum Aufbau einer stabilen Gewebsbarriere, die vor Entzündungen schützt

Wie läuft eine Behandlung zur Zahnfleischwiederherstellung ab?

GaumenJe nach Art und Umfang des Weichgewebedefizits können verschiedene Methoden zur Anwendung kommen. Bietet sich ausreichend eigenes Zahnfleisch, so kann die sogenannte Verschiebelappentechnik zur Abdeckung des Defekts (oder der durch Implantation entstandenen Wunde) genutzt werden.

Häufiger kommt jedoch die sogenannte freie Bindegewebstransplantattechnik (ein Transplantat) zum Einsatz. Dafür muss der Zahnarzt eine kleine Menge Gewebe von anderer Stelle (etwa aus dem Gaumen, der Wange oder aus einer Zahnlücke) entnehmen und dieses auf die freiliegende Stelle verpflanzen. Für Patienten ergeben sich zwei kleine Wunden, die schnell verheilen, da es sich hier um Schleimhaut handelt. Beide Eingriffe werden unter örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt und sind minimalinvasiv. Schmerzen sind untypisch, allerdings verspüren Patienten einen leichten Druck. Die erste Wundkontrolle erfolgt nach knapp einer Woche. Das Transplantat unterscheidet sich anfangs farblich, im Verlauf von mehreren Monaten gleichen sich jedoch Transplantat und umgebendes Weichgewebe zunehmend an.

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Neue Perspektiven im Weichgewebsmanagement

Besonders bei der Sofortimplantation ist es für den Patienten wichtig, dass sein Zahnfleisch schnell aufgebaut wird.Die ästhetischen Ansprüche der Patienten steigen kontinuierlich. Die Wissenschaft arbeitet daran, diese Wünsche zukünftig noch schonender umzusetzen. Neue Aspekte des Weichgewebsmanagements umfassen die Verbesserung und Verdickung von eigenem Weichgewebe, etwa bei der Sofortimplantation. Diese Implantat-Art spricht insbesondere Patienten an, die einen langwierigen Gewebsaufbau vermeiden wollen. Aber nicht immer kann auf Eigengewebe zurückgegriffen werden.

Forscher arbeiten derzeit an Kollagenfolien, die die Blutgefäßversorgung beschleunigen sollen. Und schließlich spielt auch das Weichgewebsmanagement nach Implantatverlust eine Rolle, obwohl noch unklar ist, wie viele Explantationen in Zukunft auf uns zukommen werden.

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten von Weichgewebsmanagement in unseren Praxen in Berlin und Kleinmachnow erfahren? Dann rufen Sie uns jetzt an und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch:

Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)


Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 22.08.2016

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