Für Menschen mit Behinderungen eine barrierefreie Zahnbehandlung

Kein Handycap für Zahnbehandlung bei Behinderten

Barrierefreiheit und ein Blick für die Bedürfnisse von Patienten mit Behinderungen sind nicht in jeder Zahnarztpraxis selbstverständlich.Die Behandlung von Menschen mit Behinderung bringt oft spezielle Erfordernisse mit sich, denen nicht jede Zahnarztpraxis gerecht wird. Dabei ist gerade hier ein besonderes Augenmerk auf die Gesundheit der Zähne wichtig, da viele Behinderungen indirekt auch das Risiko von Zahnerkrankungen erhöhen.

Inhaltsübersicht:



Welche besonderen Bedürfnisse haben Menschen mit Behinderungen beim Zahnarzt?

Je nach Art der Behinderung können die Bedürfnisse für eine hürdenlose Behandlung beim Zahnarzt sich unterscheiden. Sowohl baulich als auch menschlich muss in der Zahnarztpraxis darauf eingegangen werden.

Für Menschen mit Behinderung kann der Besuch beim Zahnarzt ganz unterschiedliche Hürden mit sich bringen. Darum ist es wichtig, dass die Praxis sowohl räumlich, als auch fachlich auf die besonderen Bedürfnisse dieser Patienten eingestellt. Ein barrierefreier Zugang zu den Behandlungszimmern sollte beispielsweise in jedem Fall gewährleistet sein.

So können auch die Patienten, die auf eine Gehhilfe oder einen Rollstuhl angewiesen sind, ohne größere Probleme ihren Weg zum Zahnarzt bewältigen. Das ist leider noch längst nicht überall der Fall und so müssen teils lange Anfahrtswege in Kauf genommen werden, um eine entsprechend ausgestattete, barrierefreie Zahnarztpraxis zu erreichen. Bei uns haben Sie keine Barrieren zu überwinden. Bei geistiger Behinderung oder großer Angst vorm Zahnarzt ist zudem unter Umständen die Kooperation des Patienten nicht sofort gegeben. Hier kann durch viel Zeit und Einfühlungsvermögen die Angst genommen werden. Hier sprechen wir aus jahrelanger Erfahrung.


Welche Probleme können bei der Mundhygiene auftauchen?

Bei starken motorischen oder intellektuellen Einschränkungen kann das Risiko für Zahnerkrankungen sehr hoch sein. Die Mundhygiene ist daher besonders wichtig.Je nach Art und Schwere der motorischen oder intellektuellen Einschränkung, zählen einige Menschen mit Behinderung zur Gruppe mit erhöhtem Risiko für Erkrankungen mit Parodontose oder Karies. Der Grund dafür liegt vorrangig darin, dass sie die tägliche Mundhygiene nicht selbstständig adäquat durchführen können.

Wird dies nicht ausreichend durch die Angehörigen oder eine Pflegekraft übernommen, kommt es häufiger zu Zahnkrankheiten, die sich leicht zu chronischen Leiden entwickeln können.

Ist die Motorik allerdings nur leicht eingeschränkt, kann die Verwendung einer elektrischen Zahnbürste empfehlenswert sein. Diese ist meist einfacher zu handhaben als gewöhnliche Handzahnbürsten.

Besondere Anfälligkeit für Zahnerkrankungen

Spezielle Diäten bzw. einseitige Essgewohnheiten, sowie orofaziale Störungen (im Bereich von Mund und Gesicht), durch die das Essen beim Kauen über längere Zeit im Mund verbleibt, sind ein häufiger Grund für vermehrt auftretende Beschwerden bei Patienten mit Behinderungen. Speziell beim Down-Syndrom kommt hinzu, dass das Immunsystem der Betroffenen gestört ist und somit insbesondere die Gefahr einer parodontalen Erkrankung steigt. Nicht selten tritt diese bereits im Alter von 25 bis 34 Jahren auf und schreitet schnell voran.

Prophylaxe

Auch bestimmte Medikamente können zu erheblichen zahnmedizinischen Problemen führen. An Epilepsie erkrankte Patienten etwa, müssen häufig Mittel einnehmen, die als Nebenwirkung unangenehme Zahnfleischwucherungen auslösen können. Diese beeinträchtigen das tägliche Putzen der Zähne oft erheblich. Eine gründliche Prophylaxe, regelmäßige Zahnarztbesuche und eventuelle Professionelle Zahnreinigungen sind für sie besonders wichtig.

Was sind die Voraussetzungen für eine entspannte Zahnbehandlung?

Besonders bei Patienten mit geistigen Behinderungen sind Einfühlungsvermögen und der interdisziplinäre Austausch mit allen behandelnden Ärzten sehr wichtig für eine erfolgreiche und kontinuierliche Zahnbehandlung.Um auch Menschen mit geistigen Behinderungen eine vollwertige Behandlung mit möglichst geringer Belastung anbieten zu können, ist viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen unerlässlich. Nur wenn sich der Patient wohl fühlt, kann eine entspannte Zahnbehandlung durchgeführt werden, auch wenn dies oft viel Zeit und Geduld erfordert.

Vielleicht noch wichtiger aber ist eine enge, kooperative Zusammenarbeit zwischen Angehörigen, Pflegepersonal bzw. Betreuer und Zahnarzt.

Was kann der Zahnarzt tun, damit sich Menschen mit Behinderungen wohlfühlen?

Eine prinzipielle Gleichbehandlung von Patienten mit und ohne Behinderung ist dafür besonders wichtig. Doch auch besondere Erfordernisse bei Menschen mit Behinderung sollten bei der Zahnbehandlung berücksichtigt werden. Neben einer angenehmen Atmosphäre kann der Zahnarzt mit viel Einfühlungsvermögen dafür sorgen, dass sich der Patient wohl fühlt, so wird auf Augenhöhe die Basis für eine gute Zahnbehandlung geschaffen. Besonders hilfreich ist eine gute Kommunikation zwischen dem behandelnden Arzt, dem Patienten und dessen möglichem Betreuer. Dieser weiß oft am besten über eventuelle Schwierigkeiten oder Einschränkungen des Patienten Bescheid, auf die der erfahrene Zahnarzt einzugehen weiß. Daher halten wir engen Kontakt zu Patient und Angehörigen und sind für Sie immer ansprechbar.

Unsere Grundsätze, um Ihnen eine stressfreie Behandlung zu ermöglichen

Da in der Praxis Dr. Seidel jeder Patient die gleiche professionelle Behandlung erfährt, können Sie sich oder Ihre Angehörigen mit Behinderungenm gleichermaßen bedenkenlos behandeln lassen.Bei uns erhält jeder Patient die bestmögliche Behandlung. Diesem Grundsatz haben wir uns verschrieben, so dass Sie sicher sein können, dass Sie bei uns in guten Händen sind.

Wir haben uns dafür verbindliche Richtlinien gesetzt, die die eine bestmögliche Fürsorge sicherstellen. Basis dafür ist eine enge Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachbereiche. Der Austausch mit Ärzten aus anderen Disziplinen gehört dazu, um Behandlungen und Therapieansätze gut aufeinander abzustimmen und für Sie das beste Ergebnis zu erzielen.

Wenn eine umfangreiche Zahnbehandlung oder geistige bzw. körperliche Einschränkungen eine Zahnbehandlung verunmöglichen, könnten Sedativa helfen, dem Patienten den Therapieerfolg zu ermöglichen.Grundsätzlich werden Patienten mit und ohne Behinderung stets gleich behandelt. Nur wenn es eine spezifische körperliche oder geistige Einschränkung unumgänglich macht, kann ein alternatives Vorgehen gewählt werden, um den Therapieerfolg zu gewährleisten.

Das gilt für präventive und restaurative Eingriffe jeglicher Art und umfasst neben gesundheitlich notwendigen Maßnahmen auch ästhetisch motivierte Zahnbehandlungen und chirurgische Eingriffe. Hier können nach Absprache mit Ihnen und Abklärung durch die Krankenkasse bei komplexeren Behandlungen wie umfangreichen Zahnsanierungen Sedativa eingesetzt werden, um den Eingriff beschwerdefrei durchführen zu können.

Fokus auf Vorsorge und Hilfestellung

Bei Risikopatienten sollten die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen möglichst in kleineren zeitlichen Abständen erfolgen, um die Gesundheit der Zähne zu gewährleisten und Therapieerfolge nach einer Behandlung zu überprüfen. Bei Menschen, die von der Fürsorge durch einen Angehörigen oder einer Pflegekraft abhängig sind, liegt zusätzlich ein besonderer Fokus auf der alltäglichen Vorsorge. Bei Bedarf schulen wir betreuende Angehörge darin, wie die Mundpflege am besten umzusetzen ist. Wir bieten Ihnen eine Hilfestellung, um die gründliche Pflege der Zähne besonders bei Menschen mit motorischen Einschränkungen im Alltag umzusetzen und die zahnmedizinische Gesundheit langfristig zu gewährleisten.

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der professionellen und einfühlsamen Behandlung von Menschen mit Behinderungen bei uns erfahren? Dann rufen Sie uns jetzt an und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch:

Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Kieferchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)


Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 30.06.2016

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