Parodontose

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Parodontose - schmerzfreie Behandlung

Parodontose Behandlung

Parodontitis oder auch Parodontose ist eine Infektionskrankheit und führt beispielsweise öfter zum Zahnverlust als Karies. tritt immer häufiger auf. Sicherlich hat sich die weite Welt der Medizin im Laufe der Jahre nahezu stetig weiterentwickelt. Mit der Folge, dass selbst ältere Menschen noch ihre Zähne haben. Ein echter Positivtrend - so könnte man meinen. Allerdings hat dieser Fortschritt auch seine Nachteile. Denn in Anbetracht der stetig steigenden Lebenserwartung verlieren die Menschen aufgrund von Entzündungen des Zahnfleisches ihre Zähne. Schuld ist die Parodontose...

Die Entwicklung geeigneter Diagnose- und Therapieverfahren in der Parodontosebehandlung ist eine der größten Herausforderungen der modernen Zahnheilkunde.

Inhaltsübersicht

  1. Was ist Parodontose?
  2. Symptome
  3. Prophylaxe bei Parodontose
  4. Gentests zur pardontose Früherkennung
  5. Begleiterscheinung
  6. Warum krankes Zahnfleisch bei Parodontose behandelt werden sollte?
  7. Einsatz von Emdogain bei Parodontitis
  8. Was kostet eine Parodontosebehandlung
  9. Parodontosebehandlung mit dem Laser
  10. Parodontose und Diabetes
  11. Parodontitis und Implantate
  12. Kann man bei einer Parodontose eine Versorgung mit Implantaten vornehmen ?

Was ist Parondontose?

Gesundes Zahnfleisch - Gesunde Zähne

Parodontose ist eine chronisch, zyklische Erkrankung, bei der eine langfristige Nachsorge bzw. Kontrolltermine im Rahmen einer Prophylaxe sehr wichtig und grundlegend ist. Die Erkrankung wird durch Bakterien hervorgerufen und löst entzündliche Infektionen im Gewebe rund um den Zahn und rund um das Zahnfleisch aus. Oftmals kan auch der Kieferknochen angegriffen werden.

Bakterien setzen Imunsystem außergefecht
Die Bakterien, die sich an der Zahnoberfläche festgesetzt haben, können im besten Fall durch ein gutes Imunsystem außer Gefecht gesetzt werden. Sollte das Imunsystem die Bakterien nicht bekämpfen können, so entsteht eine Zahnfleischentzündung. Festzustellen ist das durch eine Schwellung und Blutungen bei Berührungen oder dem Zähneputzen.

Sobald die Entzündung auf das Zahnbett vorgedrungen ist, spircht man von einer Parondontitis. Das Zahnfleisch geht zurück und löst sich vom Zahn. Hier entstehen nun Zahnfleischtaschen, die ein noch besseren Nährboden für die Bakterien bieten. Eine Reinigung mit der Zahnbürste reicht oftmals nun nicht mehr aus. Die Bakterien können sich nun einen optimalen Weg zur Zahnwurzel und dem Haltegewebe - manchmal bis hin zum Kierknochen suchen. Das kann in den schlimmesten Fällen zum Zahnverlust führen.

Symptome

Die Symptome für Parodontose sind in erster Linie häufiges Zahnfleischbluten und Mundgeruch. Sobald man es häufiger mit dieser Problematik zu tun bekommt, ist der Gang zum Zahnarzt in jedem Fall sinnvoll. Dieser wird dann auf der Basis spezifischer Untersuchungsmethoden feststellen, ob die Diagnose tatsächlich Parodontose lautet. Es handelt sich dabei um bakteriologische sowie auch um genegische Früherkennungstests, welche dazu beitragen sollen, diese Entzündungserkrankung rechtzeitig zu erkennen

Prophylaxe und Parodontose

Prophylaxe ist wichtig - nicht nur bei ParodontoseEine gute Prophylaxe ist sicherlich die beste Basis, um gegen Parodontose vorzugehen. Eine gründliche und vor allem regelmäßige Zahnreinigung und -hygiene ist diesbezüglich das A und O. Auch schadet es nicht, ein oder zwei Mal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt durchführen zu lassen.

Überhaupt spielt die Früherkennung von Parodontose in der modernen Zahnarztpraxis eine sehr wesentliche Rolle. In Anbetracht der Tatsache, dass Bakterien die Ursache für Parodontose sind und man es mit der Zeit nicht mit Zahnfleischbluten zu tun hat, sondern dass auch das Zahnfleisch immer weiter zurückgeht, ist wahrlich Handlungsbedarf gefragt. Denn zurückgehendes Zahnfleisch führt im Laufe der Zeit zu freiliegenden Zahnhälsen. Diese sehen - das darf man mit Fug und Recht behaupten - nicht nur ganz besonders unschön aus und vermitteln noch dazu den Eindruck ungepflegter Zähne. Sondern sie sind außerdem auch noch sehr schmerzempfindlich. Wenn man Heißes oder Kaltes zu sich nimmt oder wenn die Zahnhälse mit kalter Luft in Berührung kommen, ist oft ein heftiger, kurzer und sehr unangenehmer Schmerz spürbar.

Parodontose und Gentests

Grundsätzlich gilt: Je früher Parodontose erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Üblicherweise kommen zu diesem Zweck spezielle Gentests in Betracht. Erwähnenswert ist, dass der Verlauf einer Parodontose-Erkrankung üblicherweise schmerzfrei ist. Wer glaubt, dass Parodontose in erster Linie auf einer mangelhaften Mundhygiene basiert, der irrt. Fakt nämlich ist, dass fast ein Drittel der Bevölkerung eine genetische Veranlagung für Parodontose haben. Ein Paro-Gentest kann helfen, zu ermitteln, in wie fern das individuelle Risiko, an Parodontose zu erkranken, besonders hoch ist. Es handelt sich bei diesem Gentest um einen vollkommen schmerzfreien Abstrich, der binnen kürzester Zeit in der Zahnarztpraxis vorgenommen werden kann. Wo der Gentest positiv angeschlagen hat, ist eine besondere Zahnhygiene erforderlich. Auch auf das Rauchen sollte man in dem Fall möglichst verzichten.

Begleiterscheinung

Die Begleiterkrankungen von Parodontose können, sofern sie nicht richtig oder gar nicht behandelt wird, vielfältiger Natur sein. Nicht nur unschöne Beläge, schmerzendes Zahnfleisch, freiliegende Zahnhälse oder Mundgeruch können die Folge sein, sondern auch Entzündungserkrankungen im Körper sind häufig die Konsequenz.

Freiliegende Zahnhälse

Zahnfleischrückgang

Freiliegende Zahnhälse und zurückgegangenes Zahnfleisch (Zahnfleischschwund) sehen nicht nur unschön aus, sondern sie verursachen auch Zahnschmerzen bei Berührung oder Temperaturveränderung (Heiß / Kaltempfindlichkeit).

Durch mikrochirurgische Eingriffe unter dem OP-Mikroskop können ästhetische Rehabilitationen am Zahnhals oder an der Implantatschulter mit eigenem Gewebe vorgenommen werden. Die operative Belastung des Patienten ist meist gering und erfolgt in der üblichen Weise in Lokalanästhesie.

Krankes Zahnfleisch bei Parodontose behandeln

Knochenabbau

Die Parodontitis ist eine Entzündungskrankheit, die weltweit Millionen von Menschen betrifft und durch eine Ansammlung von Bakterien am Zahnfleischrand (Zahnfleischentzündung) hervorgerufen wird. Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den chronischen Krankheitsverlauf einer Parodontose (Parodontitis). Unzählige Bakterien im Mund haften sich in Biofilmen (Plaque) auf den Zahnoberflächen und Zahnfleisch an.

Knochenverlust durch Parodontose

Knochentasche im RöntgenbildDiese Entzündung des Zahnfleischgewebes kann sich weiter in die Tiefe ausdehnen und allmählich die zahnstützenden Strukturen (Zahnzement, Kieferknochen) schädigen. Wenn die Zahnstützfunktion zusammengebrochen ist, bildet sich um den Zahn herum eine Tasche (ein Defekt) mit Knochenverlust. Wenn man zulässt, dass der Prozess fortschreitet, vertiefen sich die Parodontaldefekte und es besteht die Gefahr, dass der Zahn ausfällt.

Einsatz von Emdogain bei Parodontitis 

Messung der Taschentiefe mit Parodontalsonde

Emdogain ist ein Produkt, das die Wiederherstellung des Zahnhalteapparats fördert, der aufgrund einer Parodontitis zerstört wurde. Damit kann es dazu beitragen, den betroffenen Zahn oder Zähne trotz Parodontose zu retten und nicht zu extrahieren.

Emdogain hat sich bewährt

Emdogain ist ein resorbierbares Material aus Proteinen, die zur leichten Anwendung in Form eines Gels vorgemischt wurden. Vom menschlichen Körper wird dieses Protein während der Zahnentwicklung produziert. Das bei der Behandlung in unserer Praxis eingesetzte künstlich hergestellte Emdogain wird auf die Zahnwurzeloberfläche appliziert und führt zur Wiederherstellung von Zahnzement, Fasern und Kieferknochen.

Da die Parodontose eine langsam verlaufende Erkrankung mit aktiven und passiven Phasen darstellt ist eine rechzeitige Erkennung dieser extrem wichtig für einen positiven Therapieverlauf wichtig.

Therapieverfahren unserer oralchirurgische Zahnarztpraxis:

  • Bakteriologische und genetische Früherkennungs-Tests
  • Einleitende Parodontose-Diagnostik
  • Vorbehandlung und erhaltende Therapie von Zahnersatz
    (Prophylaxe und Dentalhygiene mit Fachpersonal)
  • Tiefenreinigung der Zahntaschen
  • offene Zahnfleischbehandlung
  • Guided Bone Regeneration (GBR/GTR-Technik)
    (Knochenregeneration im Sinne des SIC
  • nach Keimbestimmung einer Parodontose 
  • Mikrochirurgische Zahnfleischästhetik
  • Behandlung von Zahnfleischrückgang
  • präprothetische Behandlung zur Festigung von wichtigen Pfeilerzähnen
  • Antimikrobielle Photodynamische Therapie mit dem Laser

 

Die Kosten für eine Parodontosebehandlung

Die Kosten für eine Parodontosebehandlung können - je nach Zahnarzt - variieren. Allerdings werden diese von den gesetzlichen Krankenkassen meist nur bis zu einem Anteil von 30 bzw. 40 Euro übernommen. Anders hingegen die Privatkassen: Sie tragen in der Regel 100 Prozent der Behandlungskosten, welche meist zwischen 80 und 150 Euro betragen können.

Parodontosebehandlung mit dem Laser

LasereinsatzDurch einen gewissen Paradigmenwechsel in der Parodontitis-Therapie währen der letzten Jahre rückte die nicht-chirurgische Behandlung von Zahntaschen mittlerer Tiefe (4-5 mm) in den Vordergrund. Diese Fälle repräsentieren sicherlich den größten Teil jener Patienten, die an Parodontose leiden. Laser können gerade hier in Verbindung mit Scaling und Root planing bei einer tiefen Parodontitis ihre Vorzüge ausspielen und Zahnfleischschmerzen sicher beseitigen.

Parodontose und Diabetes

Mehr als sechs Millionen Menschen leiden an Diabetes mellitus. Ein Großteil von ihnen hat es häufig mit Entzündungskrankheiten zu tun, wobei auch die Tendenz zur Parodontose bei dieser Personengruppe besonders hoch ist. Denn Diabetiker sind häufig dazu gezwungen, Medikamente einzunehmen, die zur Mundtrockenheit führen können oder die gegen zu hohen Blutdruck wirken sollen. Eben diese Medikamente könne unter anderem auch das Risiko erhöhen, an Parodontose zu erkranken. Entsprechend wichtig ist es also für Menschen, die an Diabetes mellitus leiden, besonderen Wert auf eine gründliche Zahn- bzw. Mundhygiene zu legen. Außerdem genügt es nicht allein, zwei Mal jährlich zum Zahnarzt zu gehen. Sondern mindestens alle sechs Monate sollte auch eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt werden.

Parodontitis und Implantate

Auch für Zahnimplantate ist die Behandlung einer Parodontitis im Vorfeld der Implantatsetzung wichtig. Die Behandlung ist für Langzeiterfolg maßgeblich und beugt späteren Implantat-Komplikationen vor. Sollte ein Zahn so stark durch Parodontose geschädigt sein, dass lockere Zähne durch eine Zahnextraktion entfernt werden müssen, kommt immer als Alternative die Behandlung als Implantat Patient in Frage. Die zielgerichtete Behandlung in der Parodontologie gewinnt immer mehr an Bedeutung in der prophylaktisch orientierten Zahnarztpraxis.

Kann man bei einer Parodontose eine Versorgung mit Implantaten vornehmen ?

Implantate trotz Parodontose ?Obwohl man in früherer eine Implantation bei einer ausgeprägten Parodontose generell ablehnte, ist in der heutigen Zeit die implantat-prothetische Rehabilitation bei erfolgter Parodontosebehandlung und einer regelmäßig durchgeführten Prophylaxe Standard. Natürlich ist ein besonders Augenmerk im Anschluß der Implantatversorgung auf die Reinigung der Fixturen durch entsprechende Patientenmotivation zu legen. Auf jeden Fall ist beim Vorliegen bestimmter Markerkeime(Bakterien), welche eine Zahnfleischentzündung  verursachen können, mit einem erhöhten Risiko einer Implantatentzündung(Periimplantitis) zu rechnen. Sollte ein Dental Implantat eine Zahnfleischentzündung aufweisen kann hier im Sinne einer Parodontose wie am natürlichen Zahn behandelt werden.


Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 21.10.2014

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