Risse in der Zunge

Risse in der Zunge - Symptome, Diagnostik, Therapie

Risse in der ZungeNeben Belägen und Falten kann es auch zu Rissen in der Zunge kommen. Wenn Sie Längs- und Quereinkerbungen auf Ihrer Zunge festgestellen, sollten Sie dringend zum Zahnarzt, da dahinter eine ernsthafte Erkrankung stehen kann. Sollten die Schleimhautverletzungen leicht bluten und schmerzen, ist eine Therapie indiziert. Wir verraten Ihnen, welche Ursachen für Risse in der Zunge infrage kommen und wie diese behandelt werden können.

Inhaltsübersicht

Welche Symptome kennzeichnen Risse in der Zunge?

Anatomie der ZungeDem Namen nach sind Risse in der Zunge tiefe Einkerbungen in der Zunge, die Schmerzen bereiten und bluten können. Zunächst einmal sind ungewöhnliche Risse in Ihrer Zunge, die Sie nie zuvor feststellen konnten, nicht harmlos. Die Zunge als relativ großes Schleimhautorgan nimmt sehr schnell und intensiv Stoffe, Bakterien und Viren auf, es drohen durch Risse in der Mundschleimhaut also auch Infektionen. Schwere Verläufe führen zu Schluck- und Sprechbeschwerden, der Geschmackssinn kann vollkommen aussetzen. Bei einer Allergie kann die Zunge sogar jucken. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, auch eine Tagesrhythmik wird beobachtet. Sollten die Risse lange andauern und schwere Beschwerden bis zum Burning-Mouth-Syndrom verursachen, ist eine eingehende Diagnostik bezüglich der genannten Krankheiten angezeigt, um geeignete therapeutische Maßnahmen einleiten zu können.

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Was sind die Ursachen?

Risse in der Zunge als Folge starken RauchensDie Ursachen von Rissen in der Zunge sind sehr vielfältig und müssen für jeden Patienten individuell ausgemacht werden. Risse in der Zunge sind jedoch in den meisten Fällen auf eine Glossitis (Zungenentzündung) zurückzuführen, die wiederum manchmal durch Zahnerkrankungen und/oder Zahnprothesen verursacht wird.

Die Glossitis wird zudem auch durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Nüsse, Obst, Käse oder Meeresfrüchte) ausgelöst, Rauchen ist ein erheblicher Risikofaktor. Manche Krankheiten wie das Sjögren-Syndrom, Diphterie, Scharlach und Syphilis werden von einer Glossitis begleitet, ebenso manchmal Diabetes, Lebererkrankungen und Stress.

Risse in der Zunge als Abwehrreaktion des KörpersNeben der Glossitis verursacht auch die angeborene Lingua plicata, eine Schleimhautanomalie, manchmal Risse in der Zunge. Diese Normvariante gilt als harmlos, während Biotinmangel durch Substitution auszugleichen wäre. Zudem können Magen-Darm-Erkrankungen und sogar Morbus Crohn ursächlich sein, was es aufzuklären gilt. Natürlich können Sie sich auch beim Essen in die Zunge gebissen oder sich verbrüht haben.

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Wie werden Risse in der Zunge behandelt?

Behandlung von Rissen in der Zunge mit TablettenEine umfassende Diagnostik steht zu Beginn der zahnärztlichen Behandlung. Zunächst werden die möglichen mechanischen Ursachen für Ihre Risse in der Zunge untersucht. Scharfe Zahnkanten, schlecht angepasste Prothesen und Metalllegierungen innerhalb von Zahnersatz sind die häufigsten
mechanischen Ursachen, die sich innerhalb
weniger Schritte beheben lassen.

Infektionen können antibakteriell oder antiviral therapiert werden. Wenn weiße Beläge zu sehen sind, käme auch eine Pilzinfektion im Mund als Ursache infrage, die mit Antimykotika zu bekämpfen ist. Des Weiteren empfehlen wir Ihnen milde antiseptische Mundspülungen.

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Was hilft?

Bedeutung umfassender MundhygieneWährend der Behandlung verzichten Sie - meist freiwillig - auf scharfe und heiße Speisen, als Getränke empfehlen wir Salbei- und Kamillentee. Wenn Risse in der Zunge auftreten, ist die Mundhygiene wegen der drohenden Infektionsgefahren besonders wichtig, dennoch sollten Sie jede Reizung der Risse mit der Zahnbürste vermeiden.

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Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
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Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 23.09.2016

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