Perioperative Antibiotikaprophylaxe

Antibiotikaprophylaxe in der Implantologie bei Zahnarzt Dr. Seidel

Antibiotika haben auch eine vorbeugende WirkungAntibiotika kennen die meisten im Zusammenhang mit hartnäckigen Erkrankungen, die ohne ärztliche Hilfe nicht abklingen wollen. Doch die Medikamente haben auch eine vorbeugende Wirkung. Im Bereich der Zahnmedizin werden sie in Form der Antibiotikaprophylaxe bei Implantaten und anderen operativen Eingriffen gegeben, um das Risiko für Wundinfektionen zu senken.

Inhaltsübersicht

 

Was ist die Antibiotikaprophylaxe?

antibiotikaprophylaxeHierbei handelt es sich um den vorbeugenden Einsatz von Antibiotika (antimikrobielle Substanzen) zur Verhinderung einer Infektion. Sie findet in vielen Bereichen der Medizin Anwendung. In der Regel ist die perioperative Antibiotikaprophylaxe gemeint, bei der die Gabe der Antibiose vor bzw. während eines chirurgischen Eingriffs erfolgt.

Die postoperative Antibiotikaprophylaxe (Einnahme der Antibiotika nach der Operation) ist umstritten, da es aufgrund der längeren Einnanhme u. a.  zu einer Antibiotika-Resistenz kommen kann.

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Warum ist sie so wichtig?

Die Prävention von Infektionen hat in der Zahnmedizin eine große Bedeutung. Vor allem beim Setzen von Implantaten, bei der Zahnentfernung, Wurzelglättung, Wurzelkanalbehandlung und weiteren chirurgischen Eingriffen gilt es,  Infektionen am Knochen- und Weichgewebe zu verhindern.

entzuendung_zahnbereichDurch Entzündungen verursachte Komplikationen können den angestrebten Erfolg zunichte machen, im Falle von Implantaten sogar zum Verlust der künstlichen Zahnwurzeln führen. Durch die Antibiotikaprophylaxe wird das Wachstum von Erregern vermieden.

Generell erfolgt die Mehrheit der Infektionen intraoperativ, also während der Operation, entweder durch die körpereigenen Mikroorganismen des Patienten, durch Kontamination aus der Luft oder über das Operationsteam. Dank schonender Operationstechniken und guten Hygienemaßnahmen liegen die Infektionsraten sehr niedrig - je nach Art des Eingriffs unter einem Prozent oder zwischen wenigen Prozenten. Trotzdem gilt es auch diese wenigen Fälle zu verhindern. Genau dazu dient die Antibiotikaprophylaxe. Sie ist eine zusätzliche Maßnahme, um das Infektionsrisiko bei bestimmten zahnärztlichen Eingriffen zu verringern.

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Für wen ist sie gedacht bzw. geeignet?

Zu einer Antibiotikaprophylaxerät Dr. Seidel  immer dann, wenn bei Patienten Immundefizite oder offene Frakturen vorliegen sowie wenn große Eingriffe und Implantationen anstehen. Gewisse Eingriffe bergen ein höheres Risiko für postoperative Komplikationen, dem mit Antibiotika begegnet wird. Dazu zählen im zahnmedizinischen Bereich:


zahnmedizinSpeziell bei Implantationen kann die Gabe von Antibiotika nützlich sein, um Frühverluste zu vermeiden. Schon die einmalige Gabe vor der Operation reduziert das Risiko für Implantatverlust und bietet langfristigen Schutz während der Implantateinheilung.

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Wie läuft die Antibiotikaprophylaxe in der Praxis von Dr. Seidel ab?

Bei der Antibiotikaprophylaxe setzt der Zahnarzt Dr. Seidel Antibiotika vorbeugend ein. Dazu werden Antibiotika bereits vor einem operativen Eingriff verabreicht, in der Regel beschränkt sich die Gabe auf eine Dosis. Nur in Ausnahmefällen, wenn etwa die Operation länger dauert (über drei Stunden) oder starker Blutverlust eintritt, gibt der Zahnarzt eine zweite oder gar dritte Dosis des Antibiotikums.. Die einmalige Antibiotikaprophylaxe reicht im Normalfall aus, um Infektionen zu verhindern. Sie sollte maximal 24 Stunden durchgeführt werden. Antibiotika nach dem Eingriff sind in der Regel unnötig.

intravenoese Antibiotikagabe

In der Regel erhalten Patienten 30 bis 60 Minuten vor dem Eingriff von Dr. Seidel die Antibiotikaprophylaxe. Die Art und Dosierung des Medikaments richtet sich nach der Verträglichkeit des Patienten, der Dauer des Eingriffs und der Halbwertszeit der verwendeten Substanz. Sie kann oral, lokal, intramuskulär oder intravenös verabreicht werden. Die intravenöse Gabe wird bevorzugt, da auf diese Weise eine hohe Serumkonzentration zügig erreicht wird und das Antibiotikum schnell in der Wundflüssigkeit verfügbar ist, wo es Erreger während der Operation abwehren kann.

Was ist der Unterschied zu anderen Formen der Prophylaxe?

Unter Prophylaxe vereinen sich alle Maßnahmen zur Vorbeugung, frühen Erkennung und rechtzeitigen Behandlung von Erkrankungen, die grundsätzlich alle Menschen betreffen. Im zahnärztlichen Bereich reichen die Maßnahmen vom Zähneputzen über die professionelle Zahnreinigung bis hin zur Versorgung von Zahnschäden. Die Antibiotikaprophylaxe hingegen betrifft nur einen kleineren Teil der Patienten, die zusätzlichen Schutz nach operativen Eingriffen brauchen.

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Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)


Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 26.07.2016

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