Prothetik

Zahnärztliche Prothetik - festsitzend oder herausnehmbar

Zahnverlust kann unterschiedliche Gründe haben, ob Krankheit oder Unfall - die Lebensqualität ist eingeschränkt. Die Prothetik gibt Ihnen Ihr Lächeln zurück.Verletzungs- und krankheitsbedingter Zahnverlust beeinträchtigt die Kaufunktion, das Sprachgefühl und das Selbstbewusstsein, egal in welchem Alter. Damit die Nachbarzähne nicht ungehindert in die Lücken wandern und den Rest des Gebisses in Mitleidenschaft ziehen, hilft eine prothetische Versorgung mit individuell angefertigtem Zahnersatz.

Prothetik in der Zahnmedizin bedeutet eine drastische Verbesserung der Lebensqualität für den Patienten.

Inhaltsübersicht:

  1. Was ist Prothetik?
  2. Weshalb Prothetik?
  3. Für wen eignet sich Prothetik?
  4. Welche Einschränkungen gibt es für die Implantatprothetik?
  5. Wie läuft die Behandlung beim Zahnarzt ab?
  6. Wer übernimmt die Kosten für Prothetik?
  7. Was passiert, wenn ich mit der Prothetik unzufrieden bin?

Was ist Prothetik?

 Mängel an Prothesen können des Öfteren mal auftreten. Deshalb sollte in diesen Fällen ein Gutachter hinzubezogen werden, um ein Mängelgutachten zu erstellen.Die Prothetik beschäftigt sich mit der Herstellung von Prothesen aus körperfremdem Material. In der zahnärztlichen Prothetik geht es schwerpunktmäßig um die orale Rehabilitation bei fehlenden Zähnen und den Erhalt oraler Strukturen, nachrangig um die Versorgung von krankhaften oder fehlenden Kiefer- und Gesichtsteilen. Der Fachbereich wird auch Zahnersatzkunde genannt.

In diesem Bereich der Zahnmedizin vereinen sich materialkundliche, technologische, biologische, funktionelle und psychosoziale Aspekte. Die Herstellung des Zahnersatzes erfolgt gemäß dem neuesten Stand der Technik, aus innovativen Materialien und bewährten Werkstoffe zugleich. Prothesen werden ausschließlich aus CE-zertifizierten Materialien und gemäß dem Medizin-Produkt-Gesetz (MPG) gefertigt. Dank individuell angefertigtem Zahnersatz  (Zahnkronen, Prothesen, Implantatbrücken, Implantatkronen) kann die Funktionalität und Ästhetik zufriedenstellend für den Patienten wieder hergestellt werden.

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Weshalb Prothetik?

Die zahnärztliche Prothetik bietet die optimale Versorgung bei fehlenden Zähnen, führt zur Verbesserung der Lebensqualität und hat einen beträchtlichen Nutzen für den Gesamtorganismus. Patienten erhalten dank Zahnersatz ihr gewohntes Aussehen zurück, können endlich wieder problemlos Essen und korrekt Sprechen.

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Für wen eignet sich Prothetik?

Prothetik kann bei Patienten jeden Alters zum Einsatz kommen. Er wird entsprechend angepasst, auch bei Kindern, die durch etwaige Krankheiten Zahnverlust erlitten haben.

Prothetik kommt bei Patienten jeden Alters zum Einsatz. Gründe für das Fehlen von Zähnen gibt es viele. Bei Kindern sind es Lippen-Kiefer-Gaumen Spalten oder Nichtanlagen von Zähnen, im Erwachsenenalter führen Karies, Parodontitis und Unfälle zu Zahnverlusten.

Bei Kindern im Wachstum werden Prothesen den Kieferverhältnissen genau angepasst, bis ein definitiver Zahnersatz, beispielsweise mittels Implantologie, möglich ist. Für Erwachsene Patienten kommt festsitzender, herausnehmbarer oder festsitzender Zahnersatz in Frage. Der Zahnarzt erstellt in Absprache mit dem Patienten einen individuellen Behandlungsplan und berücksichtigt dabei zahlreiche Aspekte (Art und Position der fehlenden Zähne, Zustand der verbleibenden Zähne, ob retinierte Zähne vorliegen, Okklusion, Artikulation und Ästhetik).

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Welche Einschränkungen gibt es für die Implantatprothetik?

  • Kieferwachstum abgeschlossen (Patienten sollten durchschnittlich mindestens das 17. Lebensjahr vollendet haben)
  • kieferorthopädische Therapie nicht nötig oder bereits abgeschlossen
  • Zahnfleisch und Zahnhalteapparat entzündungsfrei (konservierende und parodontale Vorbehandlungen abgeschlossen)
  • Gutes Knochenangebot (alternativ operativer Knochenaufbau)

 

Wie läuft die Behandlung beim Zahnarzt ab?

 Um einen Behandlungsplan erstellen zu können, wird vom Zahnarzt zunächst eine Anamnese erstellt.Für die Aufstellung eines Behandlungsplans zur prothetischen Versorgung zählen die Anamnese, extraorale und intraorale Befunde, der Röntgenstatus sowie Kiefermodelle. Oberstes Ziel der Zahnmedizin ist der Erhalt der eigenen Zähne. Deshalb prüft der Zahnarzt genauestens, welche Zähne prothetisch versorgt werden müssen.

Beratungsgespräch durch den Zahnarzt

In sehr komplexen Behandlungsfällen können u.U.  Wunschvorstellungen seitens des Patienten mit den erbrachten Leistungen des Zahnarztes bzw. des Zahnlabores auseinandergehen. Gerade in der kosmetischen Zahnheilkunde (Veneers, Lumineers) ist es wichtig, dass der Patient im Vorfeld ein sehr genaues Bild des angestrebten Ergebnisses erhält. Durch ein sogenanntes Dental Imageging können durch Simulationen am Computer die künftigen Aufbauten in das Gesamtbild der Mundhöhle projiziert und somit eine recht genaue Vorstellung von der zukünftigen Prothetik vermittelt werden.

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Abdruck nehmen im digitalen Verfahren

Einen elementaren Teil der prothetischen Versorgung nimmt die Abformung (der Abdruck) ein. Zur Herstellung von individuell passendem Zahnersatz benötigt das Labor eine exakte Wiedergabe der Mundverhältnisse. Der Abdruck ist somit das Bindeglied zwischen Zahnarzt und Zahntechniker. Mit einem digitalen Abdruck können ohne Würgereiz die nötigen Daten für eine Direktherstellung von vollkeramischer Prothetik (Kronen, Brücken) über CAD-CAM Verfahren mit Cerec direkt beim Zahnarzt ohne Wartezeit hergestellt werden.

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Vorbereitungen für die spätere Prothetik

Vor der eigentlichen Prothetik muss oftmals eine umfassende Zahnsanierung vorgenommen werden.Im Vorfeld der Prothetik muss das Gebiss saniert werden. Soweit erforderlich, können dazu folgende Behandlungen zählen: Karies und Füllungstherapie, Wurzelkanalbehandlung, Parodontalbehandlung, kieferorthopädische Therapie,die Extraktion des Weisheitszahns,oder anderer nicht erhaltungswürdiger Zähne, von Zysten und Wurzelresten oder das Kappen entzündeter Wurzelspitzen (Wurzelspitzenresektion). Danach erfolgt eine Stabilisierung der parodontalen Situation, denn oft sind die noch vorhandenen Zähne durch ein entzündetes Zahnfleisch umgeben.

Durch eine entsprechende Vorbehandlung können mittels Airflow hartnäckiger Plaque, Zahnbeläge und Zahnstein entfernt werden.

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Behandlung unter Narkose bei komplexen Zahnsanierungen

Es empfiehlt sich in vielen Fällen bei Patienten mit Angst vor dem Zahnarzt aufwendige Zahnsanierungen nicht auf eine Vielzahl von Behandlungssitzungen auszudehnen, um die meist vorhandene Zahnarztangst nicht noch unnötig zu potenzieren. So können viele dieser belastenden Zwischenschritte innerhalb der Prothetik für den Patienten komfortabel in einer Behandlungssitzung vom dafür speziell ausgebildeten Fachzahnarzt in Sedierung (Tiefschlaf) und Vollnarkose vohne den gefürchteten Zahnschmerz orgenommen werden.

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Wer übernimmt die Kosten für Prothetik?

Für gesetzliche Versicherte bieten die Krankenkassen einen Festzuschuss an, der meist nicht die gesamten Behandlungskosten deckt.Gesetzlich Versicherte bekommen für prothetischen Zahnersatz einen Festzuschuss entsprechend dem Befund (z.B. Einzelzahnlücke im Frontzahnbereich). Dieser Festzuschuss entspricht der sogenannten "Regelversorgung", und deckt erfahrungsgemäß rund die Hälfte der Kosten ab.

Zusätzliche Kosten können für hochwertigeren Zahnersatz entstehen, diese muss der Patient selbst tragen. Die Implantologie stellt eine Privatleistung dar, sie wird gemäß der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) abgerechnet. Privat Versicherte können, je nach Tarif, mit einer Kostenerstattung rechnen.

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Was passiert, wenn ich mit der Prothetik unzufrieden bin?

 Der Weg der prothetischen Versorgung umfasst ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem wir alle individuellen Ansprüche, ästhetischen Vorstellungen, finanziellen Spielräume und eventuelle Materialunverträglichkeiten mit dem Patienten erörtern. Die enge Zusammenarbeit führt in der Regel zu einem zufriedenstellenden Ergebnis für alle Beteiligten.

Sollte die Prothetik wider Erwarten dennoch nicht passen oder defekt sein, sorgen wir dafür, dass der Zahnersatz binnen kurzer Zeit nachgebessert oder repariert wird. Hier können Zahnschmerzen und Entzündungen nach Eingliederung von Prothetik der Grund für eine verständliche Unzufriedenheit seitens des Patienten sein. Als Erstbehandler sind wir im Rahmen der Gewährleistungspflicht (Zahnarztrecht) zu Nachbesserungen innerhalb von 24 Monaten verpflichtet. Nur in sehr seltenen Fällen wird die Hilfe eines Gutachters bei Mängeln an der Prothetik benötigt.

Der Gutachter kann mithilfe einer Untersuchung und Begutachtung der Prothetik weiterhelfen oder auch Empfehlungen für die Zukunft aussprechen.  Er darf den Patienten nicht für seine Zahnarztpraxis werben oder gar einen neuen Heil-und Kostenplan für die Nachbesserung einer neuen Prothetik erstellen.

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Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)


Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 12.08.2016

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