Mandibula 

Mandibula - Schmerzen entstehen oft durch Kiefermuskulatur oder Zahnhalteapparat

Die Mandibula ist der stärkste Knochen im Schädel und muss daher geschützt.Im Schädel ist kein Knochen größer oder stärker als dieser. Was die Mandibula ist, warum ihre Gesundheit für die Zähne wichtig ist und wie sich der Knochen effektiv schützen lässt, lesen Sie hier.

Inhaltsübersicht:

Was ist die Mandibula?

Mediziner sprechen von der Mandibula, landläufig ist von der Kinnlade die Rede. Gemeint ist in beiden Fällen der Unterkieferknochen. Der zahnlose Unterkiefer nimmt in der Prothetik bei der Versorgung mit Zahnersatz eine zentrale Rolle ein, da er die Basis und den Halt dafür darstellt. Oftmals kann der Zahnarzt nur durch Zahnimplantate eine Prothese fest auf der zahnlosen Mandibula verankern.

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Wie ist der Unterkieferknochen aufgebaut?

Die Mandibula besteht aus zwei Kieferwinkeln, dem hier ausgehenden Kiefermästen und dem KörperDie Mandibula setzt sich aus drei Elementen zusammen, dem Körper (Corpus mandibulae), den beiden seitlichen Kieferwinkeln (Anguli mandibulae) und den davon ausgehenden Kiefernästen (Rami mandibulae). In der Form gleicht der Unterkiefer einem Hufeisen.

Von der Mandibula gehen vier Kaumuskeln ab, die für den Kieferschluss beim Zubeißen sorgen. Im Gegensatz zum Oberkiefer ist die Mandibula nicht fest verwachsen, sondern beweglich. Für die Bewegungen ist die Kaumuskulatur verantwortlich. Versorgt wird die Mandibula durch eine Vene und eine Arterie, auch ein Nervenstrang verläuft durch den Unterkiefer. Im unteren Kiefer sitzen in der Regel 14 Zähne plus Weisheitszähne.

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Welche Probleme kann es geben?

Wenn das Kiefergelenk fehlgestellt ist, enstehen verspannter Nacken, Kopfschmerzen, Schwindel oder Ohrgeräusche.Fehlstellungen der Mandibula können zahlreiche Probleme auslösen, die nicht nur unmittelbar den Mundraum betreffen. Eine Fehlhaltung des Kiefergelenks führt mitunter zu Verspannungen an Nacken und Rücken, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl oder Ohrgeräuschen. Ist die Mandibula falsch positioniert, geht damit eine Bissanomalie einher. Der Schweregrad variiert, Betroffene leiden häufig allein schon wegen der Ästhetik.

Dazu kommen mögliche Probleme beim Kauen, auch das nächtliche Zähneknirschen kann auftreten. Die Fehlstellung der Mandibula begünstigt so Schäden an den Zähnen und vorzeitigen Zahnverlust.

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Kieferzysten in der Mandibula

Da Kieferzysten sich nur sehr langsam entwickeln, werden sie lange nicht bemerkt.Ein weiteres Problem sind Kieferzysten. Dabei handelt es sich um einen mit Flüssigkeit gefüllten Hohlraum, der sich in der Mandibula bilden kann. Zysten im Bereich des Kiefers wachsen nur langsam. Betroffene merken lange Zeit nicht, dass sich eine Kieferzyste gebildet hat.

Am häufigsten werden Kieferzysten deshalb zufällig im Rahmen einer Röntgenuntersuchung vom Zahnarzt entdeckt. Erst wenn die Wucherung auftreibt oder auf einen Nerv drückt, machen sich dumpfe Schmerzen oder ein Druckgefühl bei den Patienten bemerkbar. Idealerweise sollten Kieferzysten aber entfernt werden, bevor es zu Schmerzen kommt. Denn der Hohlraum breitet sich aus, verdrängt damit gesundes Gewebe und drückt aufs Gebiss. Eine lange unbehandelte Kieferzyste beeinträchtigt die Stabilität der Mandibula.

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Knochenschwund im Unterkieferknochen

Knochenschwund im Kiefer ist häufig, besonders nach Zahnverlust.

Knochenbrüche im Bereich des Unterkiefers bilden eher die Ausnahme, häufiger hingegen tritt Knochenschwund auf. Vor allem wenn Zähne verloren gehen, wird die Mandibula nicht richtig belastet und der Knochen baut sich ab. Der Knochenverlust verläuft nach einem Zahnausfall schleichend, dauert oft Monate oder gar Jahre. Patienten sollten Zahnverlust jedoch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Das Einbringen von Prothesen und Zahnimplantate helfen die Mandibula noch rechtzeitig zu stabilisieren. Andernfalls kann der Knochen durch Augmentation wieder aufgebaut werden.

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Wie verändert sich die Mandibula mit dem Alter?

Umso älter man wird, umso mehr verändert sich der Kieferknochen und somit auch das Gesicht.Mit zunehmendem Alter ändert sich unser Erscheinungsbild. Dass die Veränderungen bis zu den Knochen reichen, konnten nun Wissenschaftler von der University of Rochester (USA) nachweisen. Die Mediziner haben genau erforscht, wie sich die Gesichtsknochen mit der Zeit wandeln. Besonderes Augenmerk galt dabei der Form der Mandibula.

Zahlreiche Schädel wurden im Zuge der Untersuchung analysiert. Das Resultat: Die Mandibula verliert mit der Zeit an Volumen. Höhe und Länge nehmen ab. Zusätzlich werden auch die seitlichen Unterkieferäste kürzer. Da die Mandibula das Fundament für den unteren Gesichtsbereich und den Hals darstellt, beeinflussen diese Strukturveränderungen auf Knochenebene das Aussehen. Schwindet das Knochengerüst, stehen Haut und Bindegewebe unter geringerer Spannung, das Weichgewebe an Kinn und Hals wirkt zusehends schlaff. Im Seniorenalter erscheint die Kinnpartie daher weniger markant und das gesamte untere Gesicht verliert an Kontur, resümieren die Forscher.

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Was kann getan werden, um den Unterkieferknochen zu schützen?

Um die Mandibula zu erhalten, sollte man auf seine Ernährung achten und nicht rauchen, wie bei allen anderen Knochen aus, wirkt sich beides negativ aus.Wie jeder andere Knochen besteht die Mandibula aus Kollagen und den drei Mineralien Kalzium, Magnesium und Phosphat. Vor allem in jungen Jahren, bis etwa zum 30. Lebensjahr, werden Knochen aufgebaut. Ab 40 verliert das Skelett zunehmend an Dichte und Festigkeit. Doch die Mandibula und mit ihr alle andern Knochen lassen sich in jedem Alter schützen und stärken. Ein gesunder Lebensstil kann das Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche senken. Hier die Tipps:

  • Untergewicht vermeiden. Liegt der BMI (Body-Mass-Index) unter 20, geht eine geringere Knochendichte einher.
  • Vitaminreich ernähren. Ein Mangel an Vitamin D und Kalzium belastet die Knochen, macht sie porös und brüchig.
  • Rauchen einstellen. Nikotin wirkt sich ungünstig auf die Knochen aus.
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Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie, Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei  Berlin (Potsdam Mittelmark)


Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 06.12.2016

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