Kosten Zahnbehandlung

Kosten Zahnbehandlung - Wer muss für was aufkommen?

Was die Kosten für Zahnbehandlungen angeht, können die Kosten innerhalb Deutschlands durchaus variieren. Die Kosten für Zahnarztbehandlungen variieren in Deutschland teilweise sehr stark. Preisdifferenzen richten sich nicht nur nach dem jeweiligen Zahnarzthonorar, sondern es kommen je nach Behandlung noch die Kosten für etwaige Laborleistungen und möglichen Zahnersatz hinzu.

Inhaltsübersicht:

 

Wie setzen sich die Kosten für eine Zahnbehandlung zusammen?

Vorsorgeuntersuchungen stellen die Basis der zahnärztlichen Betreuung dar. Kinder und Jugendliche sollten diese zwei Mal, Erwachsene mindestens ein Mal im Jahr in Anspruch nehmen. Die Kosten hierfür tragen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen vollständig. Prophylaxebehandlungen werden bei Kindern bis 18 Jahre ebenfalls durch die Krankenkassen übernommen.

Auch Kosten für eine Zahnbehandlung, bei der es um die Reparatur von Zähnen z. B. durch Zahnfülllungen oder Reparaturen an den Zähnen werden durch die Krankenkassen übernommen, wohingegen rein ästhetische Maßnahmen privat finanziert werden müssen.Behandlungen bei Entzündungen des Zahnfleischs oder des Kiefers geht, werden von den Krankenkassen übernommen. Hier kommt es natürlich auch auf das Material an, Füllungen aus Gold, Keramik oder Kunsstoff erfordern Zuzahlungen. Zahnbehandlungen wie das Zähne bleichen, die rein ästhetischen Verschönerungen dienen, werden hingegen gar
nicht erstattet.

Hier bestätigen Ausnahmen allerdings die Regel. Wenn Verfärbungen zum Beispiel durch die Einnahme von ärztlich verschriebenen Medikamenten verursacht wurden, hat der Patient die Chance auf eine positive Einzelfallentscheidung seiner Krankenkasse.

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Kosten für Kieferorthopädie

Kosten, die durch kieferorthopädische Behandlungen entstehen, werden diese nur bis zum 18. Lebensjahr durch die Kassen übernommen.Kosten für Therapien in der Kieferorthopädie werden von den gesetzlichen Krankenkassen nur bei Versicherten unter 18 Jahren übernommen. Wenn der Patient eine kieferorthopädische Behandlung aufgrund grober funktioneller Einschränkungen benötigt, zeigen sich einige Kassen kulant und zahlen im Einzelfall die Kosten. Bei dieser Art von Behandlungen wird jedoch die Beteiligung des Patienten verlangt, um ihn zum Durchhalten zu motivieren. Am Ende der Therapie ist eine Bescheinigung des Kieferorthopäden über die erfolgte Behandlung bei der Krankenkasse vorzulegen.

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Kosten für Zahnersatz

Kosten für Zahnersatz werden zu einem festen Prozentstz von den Krankenkassen übernommen. Leistungen, die über diesen Betrag hinausgehen, muss der Patient selbst zahlen.Die Kosten für Zahnersatz sind nicht pauschal zu benennen. Sie orientieren sich am personal- und materialseitigen Aufwand. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Herausnehmbarer oder festsitzender Zahnersatz ist als Zahnbrücke, Zahnkrone oder Keramikinlay machbar. Aufgrund der unterschiedlichen Konstruktionsmerkmale wie zum Beispiel dem Material (Kunststoff oder Keramik), der CAD-CAM-Frästechnik oder anderer Zahnersatzkosten fallen die Kosten völlig unterschiedlich aus. Basiert der Zahnersatz auf Zahnimplantaten, sind diese ebenfalls privat zu finanzieren. Der Zahnersatz selbst wird hingegen anteilig durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen, der Prozentsatz kann höher ausfallen, wenn eine Zusatzversicherung vorliegt. Alles was darüber hinaus geht, ist jedoch durch den Patienten selbst zu tragen.

Wesentlich bei den Zahnersatzkosten sind neben dem zahnärztlichen Honorar die Kosten für die Leistungen des zahntechnischen Labors und nicht zuletzt für den Materialaufwand.

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Heil- und Kostenplan

Je nach Gebisszustand gibt es verschiedene Möglichkeiten für die Versorgung mit Zahnersatz. Ein Heil- und Kostenplan, der vom behandelnden Zahnarzt ausgestellt wird, gibt eine genaue Zahnersatzkostenschätzung. Bei einer implantatprothetischen Rehabilitation werden die Kosten im Heil- und Kostenplan aufgeteilt in chirurgische Kosten für die Implantate sowie in die prothetische Planung.

Wenn Zahnersatz fällig wird, erstellt der Zahnarzt zunächst in Absprache mit dem Patienten und dessen Wünschen einen ausführlichen Heil- und Kostenplan, der der Krankenkasse dann vorgelegt wird, um die Übernahme der Kosten zu berechnen.In Deutschland entfallen durchschnittlich nicht einmal 50 Prozent der Gesamtkosten des Zahnersatzes auf das Honorar des Zahnarztes. Die zahntechnische Anfertigung des Zahnersatzes macht hingegen den größten Anteil aus. Dabei variieren die Kosten je nach Labor und den Preisen für Edelmetall. Auch hochwertige Arbeiten von Meisterlaboren haben ihren Preis.

Zahnlabore aus dem Ausland bieten meist günstigere Konditionen an, bei denen aber beachtet werden sollte, dass eine persönliche Patientenberatung vor Ort und eine spätere Garantieübernahme dort nicht gewährleistet wird. Auch bei dem Vergleichen der Zahnersatzkosten im Internet ist Vorsicht geboten, da eine individuelle Begutachtung des Gebisses durch den Zahnarzt unerlässlich ist, um einen spezifizierten Heil- und Kostenplan zu erstellen. 

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Wie lassen sich die Kosten für eine Zahnbehandlung minimieren?

Viele Krankenkassen bieten Vorsorgeprogramme an, bei denen bestimmte Kriterien erfüllt sein müssen, um einen Bonus für Zahnbehandlungen zu erhalten. Wer den Nachweis erbringt, dass er in den letzten fünf bis zehn Jahren regelmäßig zur Prophylaxe gegangen ist, bekommt einen Zuschuss der Krankenkasse zu den Zahnersatzkosten.

Bei regelmäßigen Zahnarztbesuchen zur Prophylaxe und Pflege des Bonushefts, gewähren die Krankenkassen zusätzliche Zuschüsse bei Zahnersatz.Die Versorgung mit Zahnersatz kann zu hohen Eigenanteilskosten führen. Daher empfiehlt sich unter Umständen der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung, wodurch ein höherer Prozentsatz der Kosten durch Zuzahlung der Kasse finanziert werden kann.

Sollte eine Zahnreparatur nicht ausreichen und entsprechend Zahnersatz notwendig werden, werden die Kosten nach einem Leistungskatalog erstattet. Dafür muss sich der Versicherte unterschiedliche Boni erarbeiten, indem er an bestimmten Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig teilnimmt. Die Höhe der Zuschläge richtet sich nach den Regelungen der jeweiligen Krankenkasse.

Sollten Zahnschäden Folge eines Arbeitsunfalls sein, ist die gesetzliche Unfallversicherung als Kostenträger zuständig. Auch die private Unfallversicherung übernimmt die Zahnersatzkosten für die Wiederherstellung des Gebisses. 

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Was kostet eine Zahnbehandlung unter Vollnarkose?

Je nach Behandlungsdauer können die Narkosepreise beim Zahnarzt varrieren und müssen grundsätzlich vom Patienten selbst übernommen werden.

Der Narkosepreis richtet sich nach der Behandlungsdauer. In der Regel berechnet ein Anästhesist 250 Euro pro Stunde plus 50 Euro für jede weitere Stunde. Außerdem ist eine Zahnarztpauschale zu zahlen. Die Kosten für eine Vollnarkose sind grundsätzlich vom Patienten selbst zu tragen. Bei bestimmten Indikationen werden die Zahnbehandlungen in Narkose jedoch von den Krankenkassen übernommen wie beispielsweise bei nicht kooperierenden Kindern oder bei Unverträglichkeit zahnärztlicher Betäubungsmittel.

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Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)


Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 25.08.2016

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