Schlechter Atem

Schlechter Atem - Jeder sechste leidet an Mundgeruch

 Schlechter Atem kann viele Ursachen haben.

Schlechter Atem ist wahrscheinlich eines der unangenehmsten und zudem auch am meisten verbreiteten Volksleiden und belastet in den meisten Fällen die betroffenen Personen und deren sozialen Interaktionen erheblich. Mit einer entsprechenden Pflege kann dem Problem dabei oftmals zuverlässig vorgebeugt werden – diese sollte allerdings über das einfache Zähneputzen hinausgehen.

Inhaltsübersicht


Was ist schlechter Atem?

Störender, schlechter Atem ist ein weit verbreitetes Problem. Etwa jeder Vierte leidet gelegentlich darunter, jeder Sechste klagt sogar über chronische Halitosis, wie der schlechte Atem in Fachkreisen auch bezeichnet wird. In seinen Ursachen ist er vor allem ein medizinisches Problem. Er bringt aber auch erhebliche Nachteile im sozialen Leben mit sich.

Schlechter Atem ?

Wer unter ständig schlechtem Atem leidet, kennt das Schamgefühl und die abstoßende Wirkung auf Menschen, die einem besonders nahe kommen. Dies ist für die meisten der Hauptgrund, die Ursachen einer Halitosis vom Zahnarzt behandeln zu lassen. Denn auch wer regelmäßig gründlich die Zähne putzt, wird den schlechten Atem damit allein nicht beseitigen können. Dafür muss der Patient den eigenen schlechten Atem jedoch überhaupt erst entdeckt haben. Das geschieht in sehr vielen Fällen über lange Zeit hinweg nicht, da man seinen eigenen Atem meist selbst nicht riecht und andere Menschen aus Höflichkeit oder Verlegenheit nicht darauf hinweisen. Der Zahnarzt des Vertrauens kann hier Abhilfe schaffen und eine Halitosis leicht diagnostizieren.

Die Ursachen für schlechten Atem

Tiefe Zahntaschen können Ursache für schlechten Atem sein.Für chronischen schlechten Atem kommen verschiedene Ursachen in Frage. In den meisten Fällen liegt er in parodontalen Erkrankungen begründet, bei denen sich z. B. tiefe Zahnfleischtaschen bilden. Dort sammeln sich Speisereste, die von Bakterien zersetzt werden. Dabei entstehen Stoffwechselprodukte in Form von Schwefelverbindungen, wie etwa Dimethylsulfid und Schwefelwasserstoff..Auch Essensreste in den Zahnzwischenräumen und der Randbereich einer Zahnfüllung oder Zahnkrone, bietet einen guten Nährboden für Bakterien.

Oft wird bei der täglichen Mundhygiene auch die Zungenoberfläche vernachlässigt, was ebenfalls zu einer vermehrten Bakterienansammlung führen kann, wodurch ein schlechter Atem entsteht.

Einige Ursachen lassen sich hingegen nicht auf hygienischem Wege beseitigen. So sind Erkrankungen der Mundschleimhaut bekannt, die für den schlechten Atem verantwortlich sein können oder eine mangelhafte Speichelproduktion löst ihn aus.

Wie erkenne ich die Symptome für schlechten Atem?

Ein schlechter Atem ist am ehesten am Geruch erkennbar.. Da jedoch die wenigsten Menschen ihren eigenen Atem riechen können, ist man hier auf das Urteil Außenstehender angewiesen – wer einen Partner oder eine Partnerin hat, wird nicht lange auf einen freundlichen Hinweis warten müssen. Wer aber auf Nummer sicher gehen will, kann z. B. auch einen Selbsttest machen. Entweder man atmet in die hohle Hand und testet den Geruch, ehe der Atemhauch sich verflüchtigt oder man macht den Speicheltest. Dabei leckt man kurz am eigenen Handrücken, lässt den Speichel leicht trocknen und riecht dann daran. Selbsttest - schlchter Atem

Ein objektives Urteil können Sie auch vom Berliner Zahnarzt Dr. Seidel erwarten, da dieser über die entsprechende technische Ausstattung in seiner Praxis verfügt. Mit einem speziellen Gerät, dem so genannten Halimeter, werden Geruchsstoffe auf technischem Wege ermittelt und deren Anteil in der Atemluft gemessen. Dafür klemmt der Patient ein kleines Röhrchen zwischen seine Lippen, das die Atemluft ansaugt. Für eine zuverlässige Messung wird ein tiefer Atemzug durch die Nase genommen und daraufhin für einige Sekunden die Luft angehalten. Mit Hilfe eines elektrochemischen Sensors analysiert das Halimeter nun die geruchsrelevanten Bestandteile in der Atemluft und liefert auf diesem Wege ein genaueres und objektives Ergebnis, auf dessen Basis der Zahnarzt die Stärke des Mundgeruchs beurteilen kann.

Wie kann schlechter Atem richtig behandelt werden?

Wenn sich Spreisereste sich in der Speiseröhre sammeln, kann auch eine Ursache von schlechtem Atem sein.Damit kein schlechter Atem entsteht, genügt es in den meisten Fällen bereits, sich zusätzlich zum Zähneputzen eine gründlichere Reinigung des Mundraumes anzugewöhnen, wobei besonders die Zahnzwischenräume akribisch mit Zahnseide behandelt werden. Eine Mundspülung tötet zusätzlich einen Großteil der Bakterien innerhalb der Mundhöhle ab, die mit den mechanischen Putzmitteln nicht zu erreichen sind. Ein Zungenschaber entfernt außerdem Beläge von der Zunge, die einen Nährboden für schädliche Bakterien bilden und rundet die tägliche Zahnpflege ab.

Wie kann schlechter Atem durch den Berliner Zahnarzt Dr. Seidel behandelt werden?

Ein schlechter Atem kann auch durch das Berliner Zahnarzt-Team von Dr. Seidel behandelt werden. Ein erster Schritt ist die ausführliche Diagnostik durch Dr. Seidel, da die Ursache zum Großteil im Bereich der Mundhöhle liegt. Kariöse Zähne sind für schlechten Atem genauso verantwortlich wie bakterieller Belag auf der Zunge oder entzündliche Prozesse der Mundschleimhaut oder des Zahnfleisches. Die gründliche Diagnose und eine auf die Auslöser gezielt abgestimmte Behandlung bringt schlechten Atem dauerhaft zum Verschwinden, wenn die Ursache eindeutig in diesem Bereich liegt.

Bei Karies

Kariöse Zähne werden durch auf die Zahnschädigung abgestimmte Maßnahmen saniert. Im Rahmen der Kariessanierung werden alle Bereiche am Zahn entfernt. Dies gilt ebenfalls bei tiefen Zahnfleischtaschen. Diese entstehen durch entzündliche und kontinuierlich fortschreitende Prozesse, die bis zum Knochenabbau und Zahnverlust führen. Ein schlechter Atem kann auch durch eine vorliegende Parodontitis einhergehen. Zur Beseitigung und Vermeidung massiver Folgeschäden ist eine sogenannte Parodontosebehandlung unverzichtbar.Karies entfernen

Vorbereitende Maßnahmen

Eine vorbereitende Maßnahme ist das Messen der Tiefe der Zahnfleischtaschen, die sich durch aggressive Bakterien bilden. Abhängig vom Ausmaß der Erkrankung erfolgen die Laborbestimmung der Bakterien und eine Behandlung mit Antibiotika vor Behandlungsbeginn. Anhand der erhobenen Befunde trifft der Zahnarzt die Entscheidung, ob er bakterielle Beläge und erkranktes Gewebe im Rahmen einer offenen oder geschlossenen Parodontosebehandlung entfernt.

Parodontosebehandlung

Fällt die Entscheidung auf eine geschlossene Behandlung, erfolgt die Reinigung der Wurzel- und Zahnoberflächen mechanisch mit speziellen Küretten und einem Ultraschallgerät. Bei einer weit fortgeschrittenen Erkrankung, die mit der Lockerung von Zähnen und Knochenverlust einhergeht, ist unter Umständen eine offene Parodontosebehandlung (Behandlung des Parodonts - Zahnhalteapparetes) erforderlich. Dabei setzt der Berliner Zahnarzt Dr. Seidel im Rahmen eines operativen Eingriffs spezielle Schnitte, um die Behandlung unter direkter Sicht auf die erkrankten Stellen durchzuführen.Parodontose

Beide Behandlungsformen erfolgen unter örtlicher Betäubung und sind weder während noch nach der Behandlung schmerzhaft. Eine Ausnahme bildet ein eventuell leichter Wundschmerz im Rahmen der offenen Parodontosebehandlung. Nach einer erfolgreichen Behandlung ist die weiterführende sorgfältige Mundhygiene unverzichtbar, um den Behandlungserfolg aufrechtzuerhalten. Dazu zählt die regelmäßige Zahnreinigung einschließlich der Reinigung der Zahnzwischenräume und der Zunge. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch eine mindestens einmal jährlich durchgeführte professionelle Zahnreinigung. Bei Parodontosepatienten wird ein halbjährliches Intervall empfohlen.

Haben Sie das Gefühl, dass ein schlechter Atem bei Ihnen vorliegt, sprechen Sie Ihren Zahnarzt darauf an. Er wird sie diskret zu diesem Thema beraten und Sie dabei unterstützen, den lästigen Mundgeruch zu beseitigen.

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der Behandlung eines schlechten Atems erfahren? Dann vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch:

Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)

 

 


Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 24.11.2016

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