Zahntechniker

Der Zahntechniker fertigt Zahnersatz an und arbeitet eng mit dem Zahnarzt zusammen

Die Zahntechnik steht für einen wichtigen Teilbereich in der Zahnmedizin. Der Beruf des Zahntechnikers umfasst die Herstellung aller Arten von Zahnersatz. Sie leisten individuelle, feinhandwerkliche Präzisionsarbeit. In der  Praxis von Dr. Seidel setzen die Zahntechniker das computergestützte Programm CEREC ein,  damit die Zähne exakt vermessen werden.

Zahntechniker

Inhaltsgliederung:

Was versteht man unter dem Beruf des Zahntechnikers?

Zum Aufgabengebiet zählt die Anfertigung von Zahnersatz wie Brücken, Kronen, Implantaten und herausnehmbarem Zahnersatz wie Voll- und Teilprothesen. Der Beruf verlangt eine ständige Fortbildung aufgrund des medizinisch-technischen Fortschritts auf diesem Sektor. So kommt seit einigen Jahren die CAD/CAM-Methode Cerec 3D (CEramic REConstruction) bei der Herstellung von Zahnersatz zum Einsatz, mit der sehr effiziente Keramikrestaurationen durch die direkte Ausmessung am behandelten Zahn möglich sind.
CAD/CAM
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Wo arbeiten sie?

Sie arbeiten in gewerblichen Dentallaboren oder sind in Laboren von Zahnarztpraxen angestellt. Viele Zahnarztpraxen unterhalten ein eigenes Labor oder kooperieren mit einem Dentallabor auch in räumlicher Hinsicht sehr eng, oft in einem Haus und auf einem Flur, sodass die zahntechnischen Labormitarbeiter selbst intensiven Patientenkontakt erhalten. Das bringt für die Anfertigung des Zahnersatzes sehr große Vorteile mit sich, beispielsweise bei der Bestimmung der natürlichen Zahnfarbe, die sich der Techniker in so einem Fall selbst am Gebiss des Patienten ansehen kann. Auch in Zahnkliniken werden Zahntechniker beschäftigt.

Wie erfolgt die Ausbildung?

Die Ausbildung zum Zahntechniker dauert in der Regel 3,5 Jahre. In Österreich und der Schweiz sogar vier Jahre. Bestehen besondere Voraussetzungen, kann sich die Ausbildungszeit gegebenenfalls verkürzen. Die Ausbildung erfolgt dual im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Ausbildungsbetrieb ist in erster Linie das Labor. Die Ausbildung kann aber auch in einer Zahnarztpraxis oder in einer Zahnklinik erfolgen.

Alle notwendigen theoretischen Inhalte werden den Auszubildenden in der Berufsschule vermittelt. Für die Ausbildung gibt es keine gesetzliche Zulassungsbeschränkung. Die Ausbildungsunternehmen wählen ihre Bewerber frei aus. In der Regel werden Auszubildende mit einem mittleren Bildungsabschluss eingestellt.

Wie viel Gehalt erhält man während der Ausbildung?

Auszubildende bekommen während ihrer Ausbildung im Handwerksbetrieb eine Ausbildungsvergütung, die nicht in einem Tarifvertrag festgeschrieben ist. Folgende Vergütungen für angehende Zahntechniker sollen als Beispiel gelten:

  • im ersten Ausbildungsjahr 450 EUR
  • im zweiten Ausbildungsjahr 500 EUR
  • im dritten Ausbildungsjahr 550 EUR
  • im vierten Ausbildungsjahr 600 EUR

Wo kann man sich über Ausbildungsstellen in Berlin informieren?

Informationen über Ausbildungsstellen zum Zahntechniker in Berlin erhält man über:

  • die Agentur für Arbeit
  • verschiedene Berufsinformationsdienste im Internet


Die Zahntechniker-Innungen vertreten das Deutsche Zahntechniker-Handwerk in vielen Regionen deutschlandweit. Über die entsprechenden Webseiten erhalten Interessierte Informationen über die Ausbildungsplatz-Angebote in der Stadt Berlin.

Welche Tätigkeiten umfasst die Arbeit?

Zahntechniker müssen über hohes handwerkliches Können und Geschicklichkeit verfügen, da der Zahnersatz im Labor hauptsächlich in präziser und feiner Handarbeit entsteht. Die Herstellung von kompletten Gebissen, Rekonstruktionen von einzelnen Zähnen, Kronen oder Suprakonstruktionen für Implantate stellen ein sehr anspruchsvolles Aufgabengebiet dar.

Sorgfalt ist auch bei der Anfertigung von Brücken erforderlich, um die Gesundheit der Zähne mit Haltefunktion nicht zu gefährden. Seit einigen Jahren stellen Zahntechniker für die Verblendung unschöner Zähne Veneers, Inlays und Onlays her. In den Laboren wird mit Edelmetalllegierungen gearbeitet, die für ihre Bioverträglichkeit, Korrosionsfestigkeit und hohe Haltbarkeit bekannt sind. Die Verwendung von Nichtedelmetalllegierungen auf Basis von Chrom, Titan, Molybdän und Cobalt setzen exaktes Können und Sorgfalt bei der Herstellung von Zahnersatz voraus.

Moderner Zahnersatz sollte über eine hohe Passgenauigkeit verfügen. Auch hier sind technisches Verständnis, räumliches Vorstellungs- und Sehvermögen gefragt. Die Werkstücke im Zahnlabor sollen zugleich funktionell und ästhetisch sein. Daher sind ein perfektes Farbverständnis und gestalterische Fertigkeiten gefordert. Diese sind besonders bei der Gestaltung der Zähne im Frontzahnbereich notwendig. Zahntechniker sollten ausdauernd, und geduldig sein. Die Arbeit erfolgt meistens im Sitzen. Eine präzise und rasche Arbeitsweise muss ebenso gegeben sein wie physische und psychische Belastbarkeit.

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Welche Arbeitsschritte nimmt ein Zahntechniker im zahntechnischen Labor vor?

Der Zahntechniker beginnt seine Arbeit mit dem Abdruck des geschädigten Patientengebisses. Daraus wird ein Gipsmodell für den Zahnersatz erstellt. Für den festsitzenden Zahnersatz modelliert er den beschliffenen Zahnstumpf, indem er das Gipsmodell mit einer Wachsform überzieht. Diese entspricht dem endgültigen Zahnersatz. Der Zahntechniker fertigt auf Grundlage dieses Modells Kronen, rekonstruiert Einzelzähne und zerstörte Veneers. Auch der Stiftaufbau von Einzelzähnen gehört zu seinen Aufgaben.

Er baut darüber hinaus beschädigte Onlays und Inlays wieder auf und wendet Edelmetalllegierungen und Nichtedelmetalllegierungen an. Außerdem ist er in verschiedenen Gussverfahren geschult. Für den herausnehmbaren Zahnersatz fertigt er mit Hilfe der Modellgusstechnik Klammern für den Zahnersatz. Auch Kombinationszahnersatz mit verschiedenen Stegen, Knöpfen, Geschieben sowie Teleskopkronen stellt er her. Die vorgefertigten Zähne werden mit zahnfleischfarbenem Kunststoff oder Keramik an den vorher angefertigten Gerüsten befestigt.

Darüber hinaus stellen Zahntechniker kieferorthopädische Apparaturen wie Zahnspangen her, die zur Regulierung von Zahn- und Kieferfehlstellungen eingesetzt werden. Auch die Reinigung und Reparatur von zahn- und kieferregulierenden Gerätschaften sowie von Zahnersatz wird von ihnen durchgeführt.

Das Handwerk wird immer mehr von Computern und automatisierten Prozessen unterstützt, wodurch sich das Berufsbild verändert. Immer häufiger wird auch auf CAD/CAM-Systeme  zurückgegriffen, mit der
der Kiefer mechanisch
abgetastet, gelasert oder gescannt wird und so
digitale Bilder liefert, die die Konstruktion von
Zahnersatz am Bildschirm möglich macht.
Mit speziellen Maschinen wird dann aus einem Block des
gewünschten Materials, zum Beispiel Keramik, der Zahnersatz herausgefräst.

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Wie erfolgt die Zusammenarbeit zwischen Zahntechniker und Zahnarzt?

Die Mitarbeiter zahntechnischer Labore arbeiten mit den Zahnarztpraxen eng zusammen. Für den Patienten ist besonders wichtig, die geeignete Lösung für sich und seine individuelle Zahnsituation zu finden. Zudem haben Patienten das Recht, die Mitarbeiter der Labore zu kennen beziehungsweise über ihre Qualifikation informiert zu werden, die ihren Zahnersatz anfertigen.

Um Zahnersatz herzustellen, muss das Patientengebiss ausgemessen werden, wozu eine sogenannte Negativform erstellt wird. Der Zahnarzt erstellt diese Form mit Silikon oder vergleichbaren Materialien, im Zahnlabor wird daraus eine Positivform als Arbeitsgrundlage gefertigt. Dabei unterstützt ihn der Zahnarzt in Zusammenarbeit mit dem zahntechnischen Labor. Auch die Kosten für die Versorgung mit Zahnersatz spielen hier eine entscheidende Rolle. Zahntechniker unterbreiten daher mehrere Alternativvorschläge. Diese beziehen sich vorwiegend auf das eingesetzte Material.

In unserer Praxis setzen wir das computergestützte Programm CEREC ein. Das Verfahren bietet viele Vorteile. Eine Versorgung mit Zahnkronen etc. ist in nur einer Sitzung möglich. Mit CEREC werden die Zähne exakt vermessen, ohne dass eine Abformung notwendig wäre. Die Restauration mit Vollkeramik dauert keine zwei Stunden. Krone, Inlay etc. werden in der Zahnarztpraxis hergestellt. Rückmeldungen des Zahntechniklabors müssen nicht abgewartet werden. Der CEREC-Zahnersatz überzeugt mit Ästhetik und langer Lebensdauer.

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Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Zahntechniker in unserer Praxis arbeiten? Dann rufen Sie uns jetzt an und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch:

Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)


Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 03.05.2016

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Sa:          08:00 - 13:00 Uhr
Adresse »
Zahnarzt Berlin Dr. Seidel
Förster-Funke-Alle 104
14532 Kleinmachnow-Berlin

Email:
info@zahn-implantate-berlin.de
Tel.: 033203 85200
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