Zahnarztangst

Zahnarztangst bekämpfen, heißt mehr als nur die Symptome behandeln

Die Zahnarztangst (med. Dentalphobie) ist bei Patienten weit verbreitet und das längst nicht nur beim Kinderzahnarzt. Das mulmige Gefühl vor dem Zahnarztbesuch kennt jeder. Die Angst vor Zahnschmerz führt dazu, dass notwendige und aufwendige Behandlungen beim Zahnarzt oder der Zahnärztin aufgeschoben oder komplett unterlassen werden.Eine Zahnarztangst kann ernsthafte Folgen für die Gesundheit des Patienten haben.

Aber durch sanfte Methoden in der Kieferchirurgie lassen sich solche Ängste dauerhaft im Tiefschlaf abbauen. Durch die Auswahl schonender Pharmaka wie Dormicum wird im Tiefschlaf und in Vollnarkose eine angenehme, sanfte Sedierungstiefe über den gesamten Eingriff hinweg garantiert und so keine Zahnarztangst mehr empfunden. Gerade bei ängstlichen Kindern ist eine qualitative und effiziente Zahnbehandlung nur durch eine Kindernarkose umsetzbar.

Inhaltsübersicht


Was ist unter Zahnarztangst zu verstehen?

Viele Menschen gehen mit einem flauen Gefühl im Magen zum Zahnarzt oder Zahnärztin, doch von einer ausgeprägten Zahnarztangst ist in diesem Kontext noch nicht zu sprechen. Die Zahnarzangst äußert sich - wie auch andere Angsterkrankungen - sowohl psychisch als auch körperlich. Sie kann dabei verschiedene Ausprägungen haben: von leichtem Unwohlsein bis hin zu ausgeprägten Panikattacken.Leidet man unter Angst vorm Zahnarzt geht man mit einem unguten Gefühl zum Zahnarzt, leidet unter Schweißausbrüchen oder meidet den Zahnarzt komplett.

Welche Symptome kennzeichnen Dentalangst?

Der betroffene Patient macht sich bereits im Vorfeld erhebliche Gedanken über den Ablauf der zahnärztlichen Behandlung. Er malt sich verschiedene Schreckensszenarien aus und denkt dabei immer wieder darüber nach, was alles passieren könnte.Eine ausgeprägte Angst kann zu massivem Kopfschmerz und Schwindelgefühl führen beim bloßen Gedanken an den Zahnarztbesuch.

Allein die Gerüche und Geräusche in einer zahnärztlichen Praxis halten ihn oft davon ab, Termine wahrzunehmen. Es stellt sich ein Ohnmachtsgefühl ein, aus dem der Angstpatient nicht zu entkommen scheint. Als körperliche Begleiterscheinen gesellen sich zu psychischer Anspannung vermehrtes Schwitzen, Herzrasen, Enge in der Brust und Übelkeit.

Wie häufig tritt Zahnarztangst auf?

Allein in Deutschland gibt es ca. 5 Millionen Menschen mit extremer Zahnarztangst bzw. Zahnbehandlungsphobie. Unsere Zahnarztpraxis ist langjährig darin erfahren, Angstpatienten, die an dieser extrem gesteigerten Angst vor dem Zahnarzt leiden, angemessen zu behandeln. Das Ziel ist es, den Patienten mit Zahnbehandlungsangst endgültig von der Zahnarztangst zu befreien und gleichzeitig einen gesunden und attraktiven Zustand der Zähne zu erreichen.

Welche Ursachen hat die Behandlungsangst?

Als Ursachen der Zahnarztangst können verschiedene Faktoren ausgemacht werden. Häufig sind schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt oder in der Zahnklinik in der Vergangenheit Auslöser der Angst. Aber auch negative Erfahrungsberichte aus dem sozialen Umfeld können die Angst schüren.Die Angst vor dem Zahnarzt entsteht häufig durch schlechte Erfahrungen, die oft schon in der Kindheit durch einen ruppigen Zahnarzt gemacht wurden.

Häufig ist es der Fall, dass sich der Patient mit seinen Ängsten und Befürchtungen unverstanden fühlt und daher den Zahnarztbesuch meidet. Darüber hinaus können auch Zahnarztbehandlungen in der Vergangenheit, die zu lange währten und mit Schmerzen verbunden waren, als wesentliche Faktoren für die Zahnarztangst ausgemacht werden.

Welche Folgen kann Zahnarztangst haben?

Verzichtet der Patient über einen längeren Zeitraum hinweg auf eine zahnärztliche Behandlung beim Zahnarzt oder einer Zahnklinik, kann sich dies durchaus am Gebisszustand bemerkbar machen. Die Zähne werden kariös und auch dringend notwendige parodontale Erkrankungen können nicht behandelt werden, was Zahnverlust zur Folge haben kann.Die Angst wächst, umso länger der Patient nicht in Behandlung geht und umso tiefer die Schäden an den Zähnen werden.

Dies wiederum führt zu sozialer Isolation, da sich der Betroffene für seine Zähne schämt. Es entwickelt sich ein Kreislauf, der bewirkt, dass sich der Patient zunehmend zurückzieht und mit seinen Ängsten allein bleibt. Wird keine psychotherapeutische Behandlung in Anspruch genommen, gewinnen negative Gedanken zunehmend an Bedeutung und die Angst verstärkt sich.

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Zahnarztangst bei Kindern

Häufig entsteht Zahnarztangst bei Kindern durch schlechte Erfahrungen, die oft bereits beim ersten Zahnarztbesuch gemacht werden. Auch negative Erzählungen durch die Eltern können die Panik vor zahnärztlichen Untersuchungen bei Kindern hervorrufen. Der erste Zahnarztbesuch eines Kindes sollte daher gut vorbereitet sein, damit das Kind so wenig wie möglich belastet wird.

Wie kann Dentalangst bei Kindern vorgebeugt werden?

Ein Kind, welches zum ersten Mal den Zahnarzt besucht, wird in der Zahnarztpraxis mit verschiedenen unbekannten Gerüchen, angsteinflößenden Geräten, Geräuschen und fremden Personen konfrontiert. Es ist daher sinnvoll, dem Kind vor der ersten Zahnarztbehandlung ausführlich zu erklären, dass der regelmäßige Zahnarztbesuch notwendig ist, um Zahnschmerzen zu vermeiden.

Um eine Zahnarztangst zu vermeiden, ist es außerdem wichtig, mit dem Kind zum Zahnarzt zu gehen, bevor es bereits Zahnschmerzen hat. Bei diesem Besuch sollte der Zahnarzt das Kind spielerisch und einfühlsam mit der Zahnarztpraxis und allem was dazugehört vertraut machen.Ängste bei Ihrem Kind können Sie vermeiden, indem Sie es früh an den Zahnarzt heranführen - bevor Beschwerden auftreten.

Das Kind gewinnt so positive Erfahrungen und entwickelt keine Ängste vor der Zahnarztbehandlung. Darüber hinaus motivieren kleine Belohnungen nach erfolgreich überstandener Behandlung das Kind, sich richtig zu verhalten und gut mitzuarbeiten.

Außerdem sollte der Zahnarzt oder die Zahnärztin das Kind spielerisch über eine gesunde Ernährung und die richtige Zahnpflege aufklären. Dem Kind sollte die Wichtigkeit der Zahnpflege und regelmäßiger Zahnarztbesuche anschaulich erklärt werden und so verdeutlichen, dass Zahnschmerzen gar nicht erst entstehen, wenn ein paar einfache Regeln beachtet werden.

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Was tun gegen Zahnarztangst?

Starke Ängste sollten stets psychotherapeutisch behandelt werden. Dabei sollte eine Psychotherapie jedoch keinesfalls als Schwäche angesehen werden. Denn nur mit Hilfe gezielter Beratungsgespräche ist ein Ausbruch aus dem Teufelskreislauf "Angst" möglich. Die im Rahmen einer Verhaltenstherapie bei Zahnarztangst erlernten Methode können im Umgang mit der Furcht genutzt werden.Ein Teufelskreis - Durch Vermeidung und daher immer unangenehmere Erfahrung als Kreislauf immer schlimmer werden.

Bei der Zahnarztauswahl sollte auf einen spezialisierten Experten gesetzt werden, der sich in einem Beratungsgespräch intensiv mit der Angst des Patienten auseinandersetzt. Der Angstspezialist wird auf eine besonders schonende und schmerzfreie Behandlung setzen, in welcher die im Rahmen einer Verhaltenstherapie erlernten Grundsätze angewandt und vertieft werden können.

Vorteile einer Psychotherapie

Kein Mensch wird mit Zahnarztangst geboren, auch nicht mit schlechten Zähnen. Generell geht es bei einer psychologischen Betreuung vielmehr darum, erfahrene Ängste oder negativ Erlebtes sukzessive abzubauen. Dazu muss der Patient zunächst seine Ängste notieren und aufschreiben, in welchen konkreten Situationen sie auftreten.Da Angst mit der Zeit erworben wird, kann eine Therapie dabei helfen, sie nach und nach auch wieder abzubauen.

Anschließend wird eine Angsthierarchie erstellt, bei der die eigenen Befürchtungen nach Ihrer Wichtigkeit beurteilt werden. Nachfolgend wird der Patient schrittweise mit seinen Ängsten konfrontiert, was auch einen angeleiteten Zahnarztbesuch notwendig macht. Dies stellt für den Patienten eine sehr schwere Zeit dar, nach deren Bewältigung er jedoch mit neuem Mut und Selbstvertrauen in die zahnärztliche Behandlung gehen kann.

Die Therapie kann nicht von heute auf morgen erfolgreich abgeschlossen werden. Es handelt sich hierbei um einen fortschreitenden Prozess, der eine Menge Zeit benötigt. Erfahrene Psychologen geben einen Therapiekomplex mit einem Minimum an 25 Stunden an. Da in dieser Zeit meist keine Zahnbehandlung ohne Tiefschlaf oder Vollnarkose stattfinden kann, wird von uns diese Maßnahme nur als begleitende Therapie innerhalb des gesamten Zeitraumes empfohlen.

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Wie erfolgt die Behandlung beim Zahnarzt oder der Zahnärztin?

Wir nehmen uns Zeit für Ihre persönliche Angstgeschichte und hören bewusst zu. Denn im Vorfeld einer zahnärztlichen Behandlung sollte eine eingehende und einfühlsame Analyse Ihrer Probleme mit der Zahnarztangst stehen. Es geht darum, zu ergründen, welche traumatischen Erlebnisse sie bewegten, über einen längeren Zeitraum den Zahnarzt oder die Zahnärztin nicht mehr aufzusuchen.Es ist besonders wichtig, dass sich der Zahnarzt Zeit nimmt seinem Patienten zuzuhören.

Ist es der weiße Kittel? Sind es die typischen Gerüche oder Bohrgeräusche? Haben Sie schlechte Erfahrungen gemacht oder negative Berichte über die Zahnbehandlung gehört?

Dabei ist jedes Schamgefühl fehl am Platz. Wir wollen herausfinden, wie Sie sich in Zukunft behandeln lassen wollen und welches persönliche Ziel Sie für Ihre Zähne selbst haben. Sicher können Zahnprobleme nicht von heute auf morgen sofort beseitigt werden, aber es gibt sehr wohl rationelle Lösungen, die Sie Ihre Angst vor dem Zahnarzt und schlechten Zähnen sehr schnell vergessen lassen.

In diesem Gespräch wird es auch darum gehen, mit welcher Form von Zahnschmerzen sie öfter konfrontiert worden sind und welche Form von Zahnersatz Sie in Zukunft tragen möchten. Sie können davon ausgehen, dass wir eine massgeschneiderte Lösung für Ihre Zähne finden und eine stressfreie Zahnbehandlung aufzeigen, bei der die Zahnarztangst schon bald vergessen sein wird.

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Wie erfolgt das Anti-Angst-Training (AAT) beim Zahnarzt?

Beim Anti-Angst-Training (AAT) erfolgt die zahnärztliche Behandlung des Angstpatienten durch psychologisch speziell geschultes Personal, im Idealfall unterstützt durch die Hilfe eines Verhaltenstherapeuten.Bein Anti-Angst-Training, wird der Patient meist durch einen Verhaltenstherapeuten dabei unterstützt.

Das Training führt den Patienten dabei schrittweise und selbstständig in verschiedene zahnärztliche und mit Angst besetzte Situationen ein. Der Angstpatient muss dabei lernen, sich konkret und von allein in die angstauslösende Situation zu begeben und mit den aufkommenden Ängsten umzugehen.

In einem Erstgespräch mit einem psychologisch geschultem Zahnarzt werden die Befürchtungen des Patienten an die zahnärztliche Behandlung besprochen. Zu einer vollständigen Anamnese werden spezielle Fragenbögen genutzt, die der Patient im Vorfeld des Gesprächs ausfüllen muss.In einem ersten Gespräch mit dem Patienten werden die Gründe der Zahnarztangst hinterfragt.

Für den Erfolg der Behandlung muss der Betroffene zunächst verinnerlichen, dass nicht die Zahnbehandlung an sich, sondern die Angst das Problem darstellt. Daher gilt es, die Zahnarztangst Schritt für Schritt in gezielten Übungen zu überwinden.

Nach dem Vorgespräch wird eine Röntgenaufnahme vom Zahnapparat des Patienten angefertigt, welche gleich im Anschluss besprochen wird. Der Patient bestimmt nachfolgend Schritt für Schritt das weitere Vorgehen. Dazu wird er zunächst schrittweise in zahnärztliche Behandlungssituationen eingeführt und lernt, in diesen Situationen gezielt mit seinen Ängsten umzugehen.Bei Angst vor dem Zahnarzt kann sich auch ein Zahnarztwechsel empfehlen.

Dabei entscheidet er selbst, wann es Zeit für die eigentliche Behandlung ist. Nach Bedarf kann auch ein Arztwechsel durchgeführt werden, damit der Patient nicht auf einen behandelnden Arzt fixiert ist.

Welche Möglichkeiten der angst- und schmerzfreien Zahnbehandlung gibt es beim Zahnarzt?

Bei leichteren Form von Zahnarztangst wird zunächst versucht, die Behandlung ohne Beruhigungsmittel durchzuführen. Hierbei setzen erfahrene Spezialisten auf die Anwendung auf Hypnose. Dabei ist es jedoch erforderlich, dass sich der Patient voll und ganz auf die Hypnosebehandlung einlässt.

Hypnose beim Zahnarzt

 

Darüber hinaus kann der Patient auch erlernte Entspannungstechniken abrufen. Dazu zählen das Autogene Training oder die Progressive Muskelentspannung.

Behandlung im Tiefschlaf

Bei starker Zahnarztangst kommen zusätzlich auch Sedativa zum Einsatz. Hierbei hat sich vor allem der Dämmerschlaf als schonende Behandlungsmöglichkeit etabliert. Der Patient erlebt die Behandlung nach Verabreichung einer Schlafspritze wie in einem Traum. Zur Verlängerung des Tiefschlafs kann neben Dormicum zeitverzögert auch das Sedativum Ketanest verwendet werden.

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Sedierung - beruhigt während der Zahnbehandlung

Die Gabe von Beruhigungsspritzen unmittelbar vor dem operativen Eingriff erlaubt es dem Zahnarzt und er Zahnärztin, alle kieferchirurgischen Eingriffe vorzunehmen, ohne, dass der Patient im Dämmerschlaf die Behandlung wahrnimmt. Diese sehr tiefe Sedierung gleicht einem hypnotischen, aber sicheren Schlaf und die Zahnarztangst weicht zusehens. Gleiches gilt für die Behandlung mit Lachgas.Traumschlaf in Sedierung

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Hypnose bei Zahnarztangst

Hypnose wird in Zahnarztpraxen schon seit langem eingesetzt und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Bei der Hypnose werden Sie durch besondere Suggestionstechniken in Trance versetzt. Meistens werden seine Gedanken auf besonders schöne erlebte Situationen gelenkt, welche einen positiven inneren Zustand hervorrufen. Hypnose in Zahnarztpraxen sollte jedoch nur von einem erfahrenen Team mit der notwendigen Qualifikation durchgeführt werden.

Welche Vorteile bietet Hypnose beim Zahnarzt?

In modernen Zahnarztpraxen führt ein entsprechend geschultes Team Hypnosebehandlungen beim Patienten durch. So wird eine angstfreie Behandlung ermöglicht und weiteren Zahnarztbehandlungen können Sie gelassen entgegen sehen.

Vor der Hypnose findet ein Aufklärungsgespräch statt, in dem die Durchführung der Hypnose vom Zahnarzt erläutert und auch über die zu erwartenden Kosten gesprochen wird. Der Zahnarzt verschafft sich in dem Gespräch einen Überblick über Ihre Ängste und wählt anschließend auf dieser Grundlage die passende Hypnoseform aus.

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Behandlung unter Vollnarkose

Bei akuter Zahnarztangst und Zahnarztphobie eignet sich vor allem die Vollnarkose, da der Patient hierbei vollkommen sediert ist und die Behandlung somit in keiner Form miterlebt.

Durch professionielles Monitoring und in der Notfallmedizin geschultes Personal (Anästhesisten-Team) werden in unserer Praxis Sedierungen und Tiefschlafbehandlungen routiniert durchgeführt.Bei Narkosebehandlungen wird die Betäubung ständig vom Anästhesisten überwacht.

Nach einer kurzen Überwachungszeit können Sie in Begleitung ohne Zahnarztangst nach Hause entlassen werden.  

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Welche Hilfsmittel können genutzt werden?

Viele der beeinflussenden Faktoren, welche die Zahnarztangst potenzieren, können durch einfache Hilfsmittel in der Zahnarztpraxis ausgeblendet werden. So können z.B. durch einen speziellen Kopfhörer sirrende Bohrgeräusche des Zahnarztbohrers mittlerweile ausgeblendet werden. Dennoch ist die koordinierende Stimme des Zahnarztes wahrnehmbar.Durch eine angenehme Geräuschkulisse via Kopfhörer vermindert werden.

Dieses Prinzip ist in der Physik unter dem Namen Antischall bekannt. Dabei nimmt ein Mikrofon die Außengeräusche auf und eine Elektronik erzeugt eine entgegengesetzte Schallwelle. Beide Schallwellen gemeinsam sollen sich nach dem physikalischen Prinzip der Interferenz auslöschen. Dem Patienten mit Zahnarztangst ist es zusätzlich möglich, Musik zu hören.Es können auch angenehme Düfte helfen, die sich beruhigend auf den Patienten auswirken.

Spezielle Gerüche gegen Zahnarztangst

Auch spezielle Gerüche können gegen die Zahnarztangst helfen: Bei Frauen kann z.B. der Duft von Orangen- oder Lavendelöl eine stark beruhigende Wirkung entfalten. Wer diese speziellen Düfte im Wartezimmer des Zahnarztes wahrnimmt, empfindet deutlich weniger Stress und senkt deutlich die Zahnarztangst.

Exkurs: Ablauf einer Zahnsanierung bei Dentalangst

Bei Zähnen, die lange Zeit nicht zahnärztlich kontrolliert wurden, kann eine umfassende Zahnsanierung notwendig sein. In unserer Zahnarztpraxis favourisieren wir dabei seit 25 Jahren die bewährte Zwei-Stufen-Therapie zur Zahnsanierung:

Schritt 1: Die konservierende-chirurgische Sanierung

Die konservierende-chirugische Sanierung meint die Entfernung aller zerstörten Zähne (Zahnextraktion oder Osteotomie). Dabei legen wir viel Wert auf den Erhalt aller erhaltungswürdigen Zähne und behandeln beispielsweise die vorhandene Karies, erneuern Zahnfüllungen oder nehmen eine Wurzelkanalbehandlung vor. Außerdem zählt die situative Beseitigung von Zahnschmerzen und die Eingliederung eines Provisoriums ebenfalls zu dieser ersten Behandlungsphase.Bei einer Zahnsanierung wird der Patient zunächst mit einem Schlafmittel oder einer Vollnarkose betäubt.

Ob diese erste Stufe im Tiefschlaf durch die intravenöse Injektion eines Schlafmittels oder in Vollnarkose durchgeführt werden soll, bestimmt der Umfang der Zahnbehandlung sowie das Therapieziel selbst.

Grundprinzip ist das Schaffen für ein gesundes Fundament Ihrer Zähne, auf welchem später hochwertiger und festsitzender Zahnersatz verankert werden kann.

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Schritt 2: Prothetische Rehabilitation mit Zahnersatz

Die zweite rekonstruktive Phase beinhaltet die Versorgung Ihrer Zähne mit hochwertigem Zahnersatz. Je nach Gebissituation kann dies die Versorgung mit einer Zahnkrone, Zahnbrücken oder implantat-prothetischen Ersatz Ihrer Zähne bedeuten.

Im Anschluss an die Versorgung sollte der aufwendig sanierte Zustand Ihres Gebisses möglichst lange aufrechterhalten werden. In einem speziell für Sie angepassten System, einer individuellen Prophylaxe, werden wir mithelfen, Ihr Zahnfleisch und Ihren Zahnersatz optimal zu pflegen. Ein kontinuierliches Anti-Angst-Training ist dabei unbedingt erforderlich, damit notwendige zahnärztliche Untersuchungen für Sie ohne Anspannung und Angst möglich sind.

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Fakt ist: Wenn ein Patient erfolgreich mit Zahnersatz versorgt wurde und eine aufwendige Zahnsanierung völlig stress-und angstfrei durchlebt hat, wird sich in Zukunft die Angst vor dem nächsten Zahnarztbesuch erheblich verringern. Auch kleinere Eingriffe, bei welchen die Patienten im Tiefschlaf von Ihren Zahnschmerzen schnell und sicher befreit werden, zeigen, dass die Patienten den nächsten Zahnarztbesuch anders wahrnehmen und sich Ihre Einstellung zur Angstthematik ändert.Fakt ist...

Zahnarztangst in Berlin behandeln - bei Dr. Seidel

Der Weg zum Zahnarzt - Angst muss dabei nicht Ihr zukünftiger Begleiter sein. Dr. Seidel hilft Ihnen gegen Ihre Zahnarztangst in Berlin. Er bietet Ihnen ein Wohlfühlumfeld, ohne Stress und Hektik. Auf Wunsch setzen wir in unserer Berliner Praxis Mittel zu Sedierung ein und behandeln größere Zahnsanierungen auch unter Vollnarkose und geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Zahnarztangst mit einer Verhaltenstherapie in den Griff bekommen.

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der Behandlung bei Zahnarztangst in Berlin oder Kleinmachnow erfahren? Dann rufen Sie uns jetzt an und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch. Zahnarzt Dr. Seidel, Zahnärztin Anna Wojcick und das gesamte Zahnarztteam freut sich auf Ihren Besuch.

Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie und Kinderzahnarzt
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)

Zahnarztangst bei Kindern

Zahnarztangst bei Kindern entsteht häufig durch schlechte Erfahrungen, die oft bereits beim ersten Zahnarztbesuch gemacht werden. Auch negative Erzählungen durch die Eltern können die Panik vor zahnärztlichen Untersuchungen bei Kindern hervorrufen. Der erste Zahnarztbesuch eines Kindes sollte daher gut vorbereitet sein, damit das Kind so wenig wie möglich belastet wird.

Wie kann Zahnarztangst bei Kindern vorgebeugt werden?

Ein Kind, welches zum ersten Mal den Zahnarzt besucht, wird in der Zahnarztpraxis mit verschiedenen unbekannten Gerüchen, angsteinflößenden Geräten, Geräuschen und fremden Personen konfrontiert. Eltern sollten ihren Kindern vor der ersten Zahnarztbehandlung daher ausführlich erklären, dass der regelmäßige Zahnarztbesuch notwendig ist, um die Zähne lange schön und gesund zu erhalten, um so Zahnschmerzen zu vermeiden. Es kann hilfreich sein, wenn Eltern mit ihrem Kind zum Zahnarzt gehen, bevor es bereits Zahnschmerzen hat. Bei diesem Besuch sollte der Zahnarzt das Kind spielerisch und einfühlsam mit der Zahnarztpraxis und allem was dazugehört vertraut machen. Das Kind gewinnt so positive Erfahrungen und entwickelt keine Ängste vor der Zahnarztbehandlung. Darüber hinaus motivieren kleine Belohnungen nach erfolgreich überstandener Behandlung das Kind, sich richtig zu verhalten und gut mitzuarbeiten. Außerdem sollte der Zahnarzt das Kind über eine gesunde Ernährung und die richtige Zahnpflege aufklären. Auch dies muss spielerisch und kindgerecht erfolgen. Dem Kind sollte die Wichtigkeit der Zahnpflege und regelmäßiger Zahnarztbesuche anschaulich erklärt werden und so verdeutlichen, dass Zahnschmerzen gar nicht erst entstehen, wenn ein paar einfache Regeln beachtet werden.

Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 29.11.2016

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