Schmal Implantat

DAS Zahnimplantat für die kleinste Zahnlücke

Schmale Implantate ermöglichen an schwierigen Stellen wie den Frontzähnen Zahnersatz.

Implantat ist nicht gleich Implantat, das heutige Implantatdesign unterscheidet sich neben der Schrauben- und Gewindeform vor allem in der Dimension. Schmal Implantate ermöglichen Zahnersatz  in besonders kniffligen Fällen, z.B. im Bereich der Frontzähne. Wir stellen das Schmal Implantat hier vor und zeigen Ihnen die Vorteile dieser kleinen Zahnimplantate genauer.

Inhaltsübersicht:
  1. Was ist ein Schmal Implantat?
  2. Worin liegen die Vorteile durchmesserreduzierter Implantate?
  3. Wann kommen durchmesserreduzierte Implantate in Frage?
  4. Wie läuft das Einsetzen durchmesserreduzierter Implantate ab?
  5. Wie verläuft der Einheilungsprozess, welche Risiken kann es geben?
  6. Was kosten Schmal Implantate?

Was ist ein Schmal Implantat?

Schmal Implantatversorgung im UnterkieferSchmal Implantate sind auch als durchmesserreduzierte Implantate bekannt und werden eingesetzt, wenn der Kieferknochen horizontal zurückgegangen ist. Auch bei Vollprothesen, anderen komplizierten Zahnersatzbehandlungen und bei Zahnfehlstellungen in der Kieferorthopädie ist ein Mini Implantat unverzichtbar.

Bei der Einzelzahnversorgung von besonders schmalen zahnbegrenzten Lücken des Oberkiefers haben sich durchmesserreduzierte Implantate bewährt und stellen auch eine gute Alternative zur kieferorthopädischen Versorgung mit einer Zahnspange dar. Sie bestehen aus dem biologisch vollkommen neutralen Werkstoff Titan, durch den keine Fremdkörper- oder Abstoßungsreaktionen entstehen.

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Ab wann spricht man von einem Schmal Implantat?Gerade in schwierigen Situationen bieten Schmale Implantate eine gute Lösung, dennoch Zahnersatz anzubieten.

Im Unterschied zu konventionellen Implantaten ist ein Schmal Implantat viel kleiner im Durchmesser. Sie haben einen Durchmesser von weniger als drei Millimeter. Die extreme Durchmesserreduktion und das progressive, selbstschneidende Gewinde ermöglichen den Einsatz des Schmal Implantats in komplizierten Situationen. Deshalb findet dieses schmale Implantat in der Kieferorthopädie, Unfallversorgung und Behandlung von Senioren häufig Anwendung. 

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Wie schmal darf ein durchmesserreduziertes Implantat maximal sein?

Der Vorteil an besonders schmale Implantaten liegt darin, dass der Eingriff in den Organismus auch entsprechend minimal ausfällt. Um aber auch Stabilität zu gewährlisten, muss es die Mindestmaße von 2,8 bis 3mm Durchmesser haben.

Je kleiner das Implantat, desto geringer der Eingriff durch die Zahnimplantation in den körpereigenen Organismus. Auf der anderen Seite muss das Implantat maximale Stabilität garantieren, damit Patienten wieder kraftvoll zubeißen können.

Das Schmal Implantat verbindet beide Bedürfnisse und bewegt sich in einem Rahmen von ca. 2,8-3mm Durchmesser.

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Worin liegen die Vorteile durchmesserreduzierter Implantate?

Die gewebeschonende Methode hinterlässt nur eine kleine Wunde und reduziert so auch Schwellungen und Schmerzen. Sofort nach dem Einsetzen wird die Funktion als sicherer Verankerungspunkt von den schmalen Implantaten übernommen. Mini Implantate geben hohe Stabilität bei maximalen Knochenerhalt. Implantatentzündungen und Frakturen sind bei durchmesserreduzierren Implantaten nicht zu beobachten.

Vorteile durchmesserreduzierter Implantate auf einen Blick:
  • Sofortbelastung mit Implantatprothetik
  • minimalinvasive Implantation
  • gute Integration in vorhandenen Zahnersatz
  • geringe Kosten für das Implantat
  • reduzierte postoperative Beschwerden
  • sehr gut geeignet für Senioren

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Für wen sind durchmesserreduzierte Implantate geeignet?

Minimalinvasiver ProthesenhaltBesonders Senioren profitieren von dieser minimalinvasiven, günstigen Zahnersatzlösung. Schmale Implantate sind einfach in die vorhandene Prothese einzuarbeiten und machen Neuanfertigungen von Totalprothesen oder häufige Unterfütterungen überflüssig.

In der Zahnchirurgie werden durchmesserreduzierte Implantate auch als Interimsimplantate bezeichnet, die sehr beliebt für provisorischen Zahnersatz sind, wenn Augmentationen und das Tragen von multiplen Implantaten vorausgegangen sind. 

Negative Druck- und Kaubelastungen werden so reduziert und machen eine ideale Einheilung möglich. Das Aufdehnen durch eine Zahnspange entfällt völlig. Die Übergangsimplantate werden bei der endgültigen Versorgung meistens wieder entfernt. Auch bei starkem Knochenverlust und schwierigen Knochensituationen helfen Mini Implantate durch ihre speziell geformte Spitze, die maximale Knochensubstanz zu erhalten. Der wurzelförmige Implantatkörper sorgt für eine zusätzliche Verdichtung des Knochens. Besonders in sehr schmalen Lücken bewähren sich im Durchmesser reduzierte Implantate und sorgen für maximale Erhaltung des Weichgewebes. So ist ein ästhetisches und natürliches Aussehen gewährleistet.

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Wann kommen durchmesserreduzierte Implantate in Frage?

Zahnersatz kann im Frontbereich durch Zahnverlust als Folge eines Unfalles, Frontzahnnichtanlage oder chronischen Erkrankungen wie Parodontitis nötig werden. Nicht jeder Patient kann jedoch direkt mit einem durchmesserreduzierten Implantat versorgt werden. Es genügt simultan aber häufig ein geringes Maß an Knochenaufbau im Sinne des Bone Spreading in Kombination mit der vestibulären Anlagerung von intraoperativ gewonnenen Bohrspänen, um auch diese Patienten hinreichend versorgen zu können. Folgende Fälle machen eine Anwendung eines durchmesserreduzierten Implantats nötig:

  • als dauerhafter Halt für Vollprothesen
  • schmale Einzelzahnlücken
  • Prämolaren, seitliche Oberkieferschneidezähne, Unterkieferschneidezähne
  • Interimsimplantate zur provisorischen Versorgung
  • Implantate für Zahnbewegungen anstatt Zahnspange vom Kieferorthopäden
  • Stegversorgung für implantatgetragene Suprastruktur


Eine retrospektive Studie hat ergeben, dass der Einsatz durchmesserreduzierter Implantate mit gutem Gewissen durchführbar ist. Es war während der lang angelegten Studie nur ein maginaler Knochenverlust zu verzeichnen, der sich jedoch nur auf die zwei Jahre nach der Belastung der Implantate beschränkte und sich danach auf ein Minimum reduzierte.

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Schmal Implantate als gute Lösung für Zahnersatz bei Senioren

Insbesondere für ältere Patienten ist das Schmal Implantat eine sehr gute minimalinvasive Zahnersatzlösung, bei der eine bereits vorhandene Prothese fest im Kiefer verankert werden kann.

Speziell für ältere Patienten stellt das Schmal Implantat eine günstige, minimalinvasive Zahnersatzlösung dar. Mittels der Einarbeitung eines einteiligen Schmal Implantats in die vorhandene Prothese können mehrfache Unterfütterungen und Neuanfertigen von Totalprothesen bei Senioren vermieden werden.

Schmal Implantate in der Kieferchirurgie

Schmal Implantate sind auch in der Kieferchirurgie als sogenannte Interimsimplantate, welche den provisorischen Zahnersatz nach Augmentationen (Knochenaufbau) und multiplen Implantaten tragen, sehr beliebt. Hier helfen Schmal Implantate, die negative Kau- und Druckbelastung zu reduzieren und ermöglichen eine optimale Einheilung der definitiven Zahnimplantate. Ein Aufdehnen durch eine Zahnspange im Vorfeld der Behandlung fällt komplett weg. Bei der endgültigen Versorgung werden diese Übergangsimplantate zumeist wieder entfernt.

Schmal Implantate bei starken Knochenverlust

Selbst bei schwierigen Knochensituationen, wo Knochenverlust stattgefunden hat, können Schmal Implantate eingesetzt werden. Sie finden dabei auch in sehr engen Zahnlücken Platz.

Des Weiteren können Schmal Implantate in schwierigen Knochensituationen, bei denen bereits Knochenverlust stattgefunden hat und das Einsetzen von normalen Implantaten ohne Knochenaufbau nicht möglich wäre, Anwendung finden.

Die speziell gestaltete Implantatspitze der schmalen Implantate garantiert einen maximalen Knochenerhalt während der sich erweiternde, wurzelförmige Implantatkörper für zusätzliche Knochenverdichtung sorgt.

Schmal Implantate haben den Vorteil, auch in kniffligen, engen Zahnlücken genügend Platz zu finden. Dabei sorgen sie für maximale Weichgewebserhaltung, was einem natürlichen, ästhetisch ansprechendem Aussehen trotz Zahnersatz zuträglich ist. Namhafte Implantathersteller (Nobel Biocare, Astra Tech) bieten inzwischen die entsprechenden Schmal Implantate für schwierige Bereiche an.

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Wie läuft das Einsetzen durchmesserreduzierter Implantate ab?

Durchmesserreduzierte Implantate können in nur einer Sitzung eingesezt werden.Ein einziger Behandlungstermin reicht aus, um ein durchmesserreduziertes Implanat, welches in einer Vollprothese befestigt werden soll, einzusetzen. Durch den minimalinvasiven Eingriff wird die Eröffnung der Schleimhaut aufgrund des schmalen Durchmessers des Implantates überflüssig. Eine örtliche Betäubung reicht für den kurzen Eingriff in der Regel aus. In der Kieferorthopädie werden Mini Implantate als Hilfsmittel für effektive und schnelle Zahnbewegungen zur Ausformung des Zahnbogens eingesetzt und stellen so ein fest verankertes Element für die Zugkräfte, die auf die Zähne wirken, dar. 

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Wie verläuft der Einheilungsprozess, welche Risiken kann es geben?

Die Mini Implantate heilen sehr schnell in den Kieferknochen ein. Sie bestehen lediglich aus einem Teil, welches in den Kieferknochen eingeschraubt wird. Ein kleiner Teil der Mundschleimhaut wird jedoch freigelassen und bietet so die Möglichkeit, Prothesen an ihr zu verankern.

Was kosten Schmal Implantate?

Die Kosten für die Versorgung mit schmalen Implantaten sind in den meisten Fällen genau so hoch wie bei Standard-Implantaten. Ein Beratungsgespräch mit dem Zahnarzt nach einer gründlichen Begutachtung gibt Aufschluss über die zu erwartenden Kosten.

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Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP Implantologie
Tel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark)


Letzte Aktualisierung dieser Seite von Author : 21.11.2016

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